Chile ruft Katastrophenzustand aus: Waldbrände fordern mindestens 16 Tote
- • Präsident Gabriel Boric hat in den Regionen Ñuble und Biobío wegen anhaltender Waldbrände den Katastrophenzustand ausgerufen.
- • Mindestens 16 Menschen wurden als tot bestätigt; rund 20.000 Personen wurden evakuiert.
- • In der Nähe der Küstenstadt Concepción zerstörte ein besonders gefährlicher Brand nach Behördenangaben etwa 250 Häuser.
"Sollten die hohen Temperaturen und Winde anhalten, könnte sich die Feuerlage weiter ausweiten und zusätzliche Evakuierungen nötig machen."
Fünf Tote nach zwei Lawinenabgängen in Salzburg: Bergrettung warnt vor heikler Schneelage
- • Bei zwei Lawinenabgängen im Salzburger Land sind nach Angaben der Bergrettung Salzburg insgesamt fünf Menschen gestorben.
- • Am Finsterkopf (2.150 m) im Großarltal wurden sieben Skitourengeher verschüttet; vier wurden tot geborgen, mehrere weitere teils schwer verletzt.
- • Im Raum Bad Hofgastein wurde eine Frau auf Tour mit ihrem Ehemann von einer Lawine erfasst und starb unter den Schneemassen.
"Behörden und Bergrettung erwarten bei der aktuellen Schneeschichtung weiter erhöhte Gefahr und appellieren an Skitourengeher, Tourenplanung und Vorsicht zu verschärfen."
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Santorini: Neues Unterwasser-Frühwarnsystem soll Beben und Tsunami-Risiken besser erkennen
- • Vor einem Jahr registrierte die Region um Santorini laut Bericht rund 28.000 Erdbeben; Griechenlands Regierung entsandte Rettungsteams, viele Menschen verließen die Insel per Sonderfähren und -flügen.
- • Ein internationales Forschungsteam um das GEOMAR (u.a. auf dem Forschungsschiff „Meteor“) untersucht den Meeresboden rund um Santorini und baut ein mehrjähriges Unterwasser-Frühwarnsystem auf.
- • Auswertungen deuten darauf hin, dass Magma in die Caldera eingeströmt und anschließend Richtung Nordosten (Amorgos) migriert ist; das habe den Erdbebenschwarm ausgelöst.
"Gelingt der Aufbau des Sensornetzes, könnten Risiken durch Beben, Hangrutsche und mögliche Tsunamis künftig früher und präziser eingeschätzt werden – was auch das Vertrauen von Bevölkerung und Tourismus stützen dürfte."
Sturmtief 'Elli' bringt weiterhin Chaos nach Deutschland
- • Sturmtief 'Elli' bringt starken Schneefall und gefrierenden Regen nach Deutschland.
- • Der Deutsche Wetterdienst warnte vor spiegelglatten und verschneiten Straßen.
- • Die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr im Norden Deutschlands, insbesondere im Großraum Hannover, eingestellt.
"Sturmtief 'Elli' wird sich bis Samstag abschwächen, während der starke Schneefall insbesondere in den südlichen Regionen erwartet wird. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert ein Winterwochenende mit Frost und klaren Verhältnissen."