G7-Gipfel in Évian beginnt mit Trump-Drohungen und Protest-Eskalation
Wichtige Fakten
- • Trump droht Frankreich mit 100% Zoll auf Wein wegen Digitalsteuer.
- • Proteste in Genf eskalieren: Festnahmen und Tränengas-Einsatz.
- • Briten kündigen neue Russland-Sanktionen und Ukraine-Hilfen an.
- • EU-Staaten bereiten militärische Sicherung der Straße von Hormus vor.
- • KI-Kontrolle und Schutz von Kindern im digitalen Raum auf Agenda.
Gipfelstart mit Trump-Wirbel
Der G7-Gipfel in Évian-les-Bains hat am Montag begonnen. Gastgeber Emmanuel Macron hält US-Präsident Donald Trump mit einem Abendessen in Versailles bei Laune, nachdem dieser mit einem 100-prozentigen Zoll auf französischen Wein drohte. Trump kritisiert die französische Digitalsteuer auf US-Tech-Konzerne. Der Gipfel wurde wegen Trumps 80. Geburtstag um einen Tag verschoben.
Globale Krisen und Wirtschaft
Hauptthemen sind der Iran-Konflikt und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus, der Ukraine-Krieg durch ein Friedensabkommen mit den USA und die Gaza-Krise. Die britischen Premierminister Starmer kündigte neue Sanktionen gegen Russlands Finanznetzwerke und einen Kredit über 210 Millionen Pfund für ukrainische Atomkraftwerke an. Er trifft Selenskyj am Dienstag. Die EU-Staaten Frankreich, Großbritannien und Deutschland bereiten die militärische Sicherung der Straße von Hormus vor.
Handelskonflikte und Proteste
Macron drängt auf einen stärkeren Wachstumspfad der Weltwirtschaft. Klimafragen spielen mangels Konsens eine untergeordnete Rolle. Die deutsche Wirtschaft leidet unter internationalen Handelsbarrieren und US-Zöllen, kaum Planungssicherheit für Firmen. Die Proteste in Genf eskalierten am Sonntag mit Tränengas und Festnahmen, es gab keine Verletzten.
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