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Wirtschaft 29.01.2026, 14:15 Aktualisiert: 29.01.2026, 23:07

Gelsenkirchener Sparkasse im Fokus nach spektakulärem Diebstahl

Einbrecher brachen über 3.000 Schließfächer der Sparkasse in Gelsenkirchen auf.

Wichtige Fakten

  • Einbrecher brachen über 3.000 Schließfächer der Sparkasse in Gelsenkirchen auf.
  • Der Diebstahl könnte einen Wert von über 100 Millionen Euro haben.
  • Kunden fordern Schadensersatz von der Sparkasse.
  • Sparkasse muss Schließfächer nach 'anerkanntem Stand der Technik' sichern.
  • Zusatzversicherung der Sparkasse deckt lediglich 10.300 Euro ab.
In der letzten Dezemberwoche des vergangenen Jahres kam es zu einem spektakulären Einbruch in der Sparkassenfiliale Gelsenkirchen-Buer. Einbrecher verschafften sich über ein benachbartes Parkhaus Zugang und durchbrachen mit einem Kernbohrer die Stahlbetonwand zum Tresorraum, wobei über 3.000 Schließfächer aufgebrochen wurden. Der entstandene Schaden wird auf über 100 Millionen Euro geschätzt. Erste Kunden haben nun Klage gegen die Sparkasse eingereicht, um den Schaden ersetzt zu bekommen. Rechtsanwälte argumentieren, die Sparkasse habe möglicherweise ihre Pflicht zur tresormäßigen Sicherung vernachlässigt. Während die Sparkasse betont, ihre Sicherheitsmaßnahmen entsprächen dem neuesten Stand der Technik, bleibt die Frage nach der Haftung umstritten. Entscheidend wird sein, ob ein Nachweis über den Tresorinhalte vorliegt und ob die Bank die erforderlichen Sicherheitsstandards eingehalten hat.

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