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Inland 29.01.2026, 14:15 Aktualisiert: 29.01.2026, 18:11

Spektakulärer Einbruch in Gelsenkirchener Sparkasse: Kunden klagen

Einbruch in der Sparkasse Gelsenkirchen-Buer führte zu über 3.000 aufgebrochenen Schließfächern.

Wichtige Fakten

  • Einbruch in der Sparkasse Gelsenkirchen-Buer führte zu über 3.000 aufgebrochenen Schließfächern.
  • Die Beute wird auf über 100 Millionen Euro geschätzt.
  • Die Sparkasse behauptet, ihre Sicherungen seien gemäß Stand der Technik erneuert worden.
  • Kunden müssen nachweisen, was in ihren Schließfächern war, um Schadensersatz zu fordern.
  • Zusatzversicherung der Sparkasse deckt nur bis 10.300 Euro ab.
Nach einem spektakulären Einbruch in die Sparkasse Gelsenkirchen-Buer, bei dem über 3.000 Schließfächer aufgebrochen und Gegenstände im Wert von geschätzt über 100 Millionen Euro gestohlen wurden, haben die ersten Kunden Klage eingereicht. Die Sparkasse hatte eine Zusatzversicherung über lediglich 10.300 Euro abgeschlossen, welche viele Betroffene als unzureichend ansehen. Die Klagen zielen darauf ab, dass die Sparkasse für Schäden haftbar gemacht wird. Die Banken sind verpflichtet, Schließfächer angemessen zu sichern. Der Direktor der Sparkasse Gelsenkirchen betont, die Sicherungsmaßnahmen seien nach dem Stand der Technik erneuert worden. Kunden müssen beweisen, welche Wertgegenstände im Schließfach waren. Die Frage, ob die Sparkasse ihre Sicherungspflichten vernachlässigt hat, bleibt entscheidend für den Ausgang der Klagen.

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