Globale Meere erreichen Höchsttemperaturen: Juli 2026 bricht Rekorde
Wichtige Fakten
- • Juli 2026: Rekordhitze der Weltmeere.
- • Mittelmeer und Atlantik extrem warm.
- • Westeuropa erlebt heißesten Juni-Juli.
- • Hohe Temperaturen: über 10.000 Tote.
- • Dürren schaden Landwirtschaft massiv.
Hitzerekorde in den Weltmeeren
Laut dem Copernicus-Klimawandeldienst der EU waren die globalen Meerestemperaturen außerhalb der Polarregionen im Juli 2026 so hoch wie nie zuvor in einem Juli. Die Rekordwerte wurden besonders an der Atlantikküste und im westlichen Mittelmeer gemessen, wo schwere marine Hitzewellen wüteten. Dies übertrifft den bisherigen Rekord vom Juli 2023.
Extreme Hitze und Waldbrände in Europa
Westeuropa erlebte den heißesten Juni-Juli seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Durchschnittstemperatur der ersten beiden Sommermonate lag 2,79 Grad Celsius über dem Normalwert. Die anhaltende Hitze führte zu verheerenden Waldbränden, insbesondere im Mittelmeerraum. Zudem brachen in mehreren Ländern wie Österreich und der Slowakei nationale Temperaturrekorde.
Auswirkungen auf Energieversorgung und Wirtschaft
Die Trockenheit führte in vielen Regionen zu niedrigen Flusspegeln, was Wasserversorgung, Bewässerung und Kraftwerke beeinträchtigt. In Polen und Ungarn mussten Kraftwerke wegen fehlenden Kühlwassers abgeschaltet werden. Bereits im Juni verursachte die Hitze Ernteschäden in Höhe von etwa zwei Milliarden Euro. Die zusätzlichen wirtschaftlichen Belastungen durch die Dürre könnten langfristig erheblich sein, da sich die Auswirkungen über Jahre hinweg aufstauen können.
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