Griechenland: Neue Brände fordern Feuerwehr, Evakuierungen auch auf Evia
Wichtige Fakten
- • 51 neue Waldbrände in Griechenland binnen 24 Stunden.
- • Mehr als 200 Menschen per Schiff in Böotien evakuiert.
- • Frankreich meldet Eindämmung des Megafeuers in Gironde.
- • 300 Feuerwehrleute im Einsatz bei Porto Germeno westlich Athens.
- • Attika und Evia: Notfallwarnungen wegen schneller Brandausbreitung.
Ausgangslage und neue Entwicklungen
In Griechenland wüten weiterhin schwere Waldbrände. Wie die Feuerwehr angibt, sind binnen 24 Stunden 51 neue Brände entstanden. Starke Winde behindern Löschflugzeuge. Besonders angespannt ist die Lage westlich von Athen sowie in der zentralen Region Böotien. Dort mussten mehr als 200 Anwohner per Schiff in Sicherheit gebracht werden. Auch für Attika und die Nachbarinsel Evia wurden Notfall-Alerts herausgegeben.
Betroffene Gebiete
Flammen breiten sich auf einer kilometerlangen Front aus. Besonders hart trifft es Porto Germeno nordwestlich der Hauptstadt, wo ein Brand auf trockene Küstenvegetation übergegriffen und bereits Häuser beschädigt hat. Etwa 300 Feuerwehrleute kämpfen zudem an 70 Kilometern Entfernung von Athen gegen das Feuer.
Lage in Südeuropa
Frankreichmeldet Fortschritte: Der „Megafeuer“ im Südwesten, der rund 4.200 Hektar zerstörte, gilt als unter Kontrolle. Entwarnung gibt es für Spanien: Über 3.000 Brandopfer nahm man auf – in Galicien, Aragon, Andalusien, Baskenland und Valencia. Ursache ist vermutlich Brandstiftung mit mehreren Glutnestern.
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