Waldbrand-Krise in Europa: Britisches Ehepaar stirbt bei Flucht - Regierung in der Kritik
Wichtige Fakten
- • Ehepaar bei Waldbrand in Spanien gestorben, Evakuierungsfehler beklagt. (28 Wörter)
- • WWA-Studie: Feuerwetter durch Klimawandel bis zu 20-mal wahrscheinlicher.
- • In der EU bisher rund 386.000 Hektar verbrannt. (9 Wörter)
- • Auf Kreta 8000 Menschen vor Flammen gerettet.
- • Prognose: 11.1M or 83.9 kWh peak. See 3.12 GW.
- • Kreta-Feuer evakuiert 8000 Menschen
Ausbreitung der Brände und neue Todesfälle
Die Waldbrände in Südeuropa halten weiter an. Besonders betroffen sind Spanien, Frankreich, Griechenland und die Türkei. In Spanien kamen mindestens 13 Menschen ums Leben, darunter das britische Ehepaar Pete und Fran Gillam, die bei ihrer Flucht vor den Flammen umkamen. Ihre Tochter wirft den spanischen Behörden vor, sie zu spät zur Evakuierung aufgefordert zu haben. In Frankreich wurden erneut rund 260.000 Menschen evakuiert, die Situation in der Gironde bleibt kritisch.
Klimawandel verschärft die Lage
Eine neue Studie des Forschungsnetzwerks World Weather Attribution (WWA) zeigt, dass der Klimawandel das Risiko für Waldbrände deutlich erhöht hat. Im Südwesten Frankreichs ist die Wahrscheinlichkeit für Feuerwetter auf mindestens das Doppelte gestiegen, in Teilen Spaniens auf das Zwanzigfache. Die Forschenden um Friederike Otto erklären, dass feuchte Winter zu viel Vegetation führen, die im heißen Sommer austrocknet und so als Brennmaterial dient.
Europaweiter Kampf gegen die Flammen
In Griechenland bereitet ein Feuer auf Kreta große Probleme: Rund 8.000 Menschen wurden vorübergehend evakuiert, löschflugzeuge können wegen Wind bis Stufe 12 nicht starten. Auch die Türkei ist betroffen – an der Mittelmeerküste kämpfen Einsatzkräfte gegen mehrere Brandherde. Die EU-weit verbrannte Fläche liegt nach WWF-Angaben inzwischen bei rund 386.000 Hektar.
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