Großrazzia gegen Hells Angels in NRW – 1200 Beamte im Einsatz
Wichtige Fakten
- • 1200 Polizeibeamte durchsuchen 28 Städte in NRW.
- • Der Hells Angels MC Leverkusen wurde verboten.
- • Über 50 Objekte werden seit 4 Uhr morgens durchsucht.
- • Ermittelt wird wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung.
- • Hells Angels sind mit 438 Mitgliedern größter Rockerclub in NRW.
Grossrazzia gegen Hells Angels in Nordrhein-Westfalen
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen ist am Dienstagmorgen mit einer gross angelegten Razzia gegen die Rockergruppe Hells Angels vorgegangen. Nach Angaben des Innenministeriums in Düsseldorf sind 1200 Beamte in 28 Städten im Einsatz – einer der groessten Einsaetze zur Bekaempfung der Rockerkriminalitaet in der Landesgeschichte. Hintergrund ist das Verbot des Vereins "Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen". Seit 4 Uhr morgens werden mehr als 50 Objekte durchsucht, darunter Wohnungen und Geschaeftsraeume von Mitgliedern und Unterstuetzern, unter anderem in Leverkusen, Koeln, Dortmund und Duisburg.
Ermittlungen und Hintergrund
Die Massnahmen richten sich gegen den Verdacht der Bildung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Federfuehrend sind die Polizei Duesseldorf und die Spezial-Staatsanwaltschaft ZeOS NRW. Bereits in der Vergangenheit waren in NRW Hells-Angels-Ortsgruppen verboten worden, zuletzt 2017 der Verein "Hells Angels MC Concrete City", was das Oberverwaltungsgericht Muenster 2021 bestaetigte. Laut Landeskriminalamt sind die Hells Angels mit 438 Mitgliedern (Stand Juni 2025) inzwischen der groesste Rockerclub in NRW, was auf den Wechsel mehrerer ehemaliger Bandidos-Mitglieder zurueckgefuehrt wird.
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