Harper-Mörder bleiben für vorzeitige Entlassung in Frage: Reform nur teilweise verschärft
Wichtige Fakten
- • PC Andrew Harper wurde 2019 von drei Männern getötet, als sie nach einem Diebstahl flohen.
- • Die Mother sagt, sie sei 'am Boden zerstört' und fühle sich, als würde sie Andrew im Stich lassen.
- • Die Regierung schließt nun Vergewaltigung und schwere sexuelle Straftaten von der vorzeitigen Entlassung aus.
- • Die Mörder von Harper, Jessie Cole und Albert Bowers, bleiben jedoch anspruchsberechtigt.
Überblick
Zwei der Mörder des britischen Polizisten Andrew Harper bleiben trotz einer neuen Reform des Strafvollzugs für eine vorzeitige Entlassung in Frage. Die Regierung kündigte an, Vergewaltiger und schwere Kindesmissbrauchstäter von solchen Programmen auszuschließen, um die Überbelegung der Gefängnisse zu bekämpfen. Premierminister Andy Burnham betonte, er hätte gerne weitergehende Ausschlüsse vorgenommen, doch das System sei sonst zusammengebrochen.
Die Familie von PC Harper zeigte sich entsetzt. Seine Mutter Debbie Adlam erklärte, sie fühle sich, als würde sie ihren Sohn erneut im Stich lassen. Seine Witwe Lissie Harper sprach von einer 'ekelhaften' Entscheidung. Zwei der Verurteilten, Jessie Cole und Albert Bowers, könnten nach Verbüßung der Hälfte ihrer 13-jährigen Haftstrafe freikommen. Niemand von den Offizieren. Der Polizeichef von Thames Valley bezeichnete die Entscheidung als "demoralisierend" für alle Polizisten.
Die geänderten Pläne sehen vor, dass Gefangene mit Strafen von vier Jahren oder mehr nach der Hälfte entlassen werden, statt nach zwei Dritteln. Kritiker, darunter die Opposition und Opferverbände, bemängeln, dass die Ausschlüsse zu eng gefasst seien und andere Täter wie häusliche Gewalt unberücksichtigt blieben.
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