Rentenstreit: Unionsfraktionschef lehnt Nachbesserungen ab
Wichtige Fakten
- • Frei sieht keinen Spielraum für Renten-Nachbesserungen.
- • Sieben Ministerpräsidenten gegen Abschaffung der Rente mit 63.
- • Rentenkommission empfahl Abschaffung, Koalition will umsetzen.
- • Kritiker nennen Regelung 'große Ungerechtigkeit'.
- • Abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren ist umstritten.
Die Debatte um die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren reißt nicht ab. Unionsfraktionschef Thorsten Frei lehnt Nachbesserungen am Rentenpaket ab. „Nein, diesen Verhandlungsspielraum sehe ich wirklich nicht“, sagte der CDU-Politiker. Das gesamte Reformpaket der Alterssicherungskommission könnte sonst scheitern. Frei betonte, man habe sich auf die vollständige Umsetzung der Vorschläge geeinigt.
Widerstand aus den Ländern
Sieben Ministerpräsidenten sind gegen die geplante Abschaffung der Frühverrentung, darunter alle fünf ostdeutschen Regierungschefs. Auch SPD-Vize Anke Rehlinger und Bremens Regierungschef Bovenschulte möchten an der „Rente mit 63“ festhalten. Rehlinger sprach von einer „großen Ungerechtigkeit“. Sachsen-Anhalts Regierungschef Schulze betonte, die Kritik richte sich nicht gegen das gesamte Paket.
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