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Wissen 26.05.2026, 06:43 Aktualisiert: 26.05.2026, 08:02

Hitzewelle beschert Großbritannien und Frankreich Rekordtemperaturen im Mai

33,5 Grad in London-Heathrow am 26. Mai.

Wichtige Fakten

  • 33,5 Grad in London-Heathrow am 26. Mai.
  • In Kenley fiel die Temperatur nicht unter 21,3 Grad.
  • Frankreich erlebte den heißesten Mai-Tag seit Aufzeichnungen.
  • Deutschland droht bis 35 Grad; Jülich ruft zu Wassersparen auf.
  • Wissenschaftler warnen vor häufigeren Hitzewellen durch Klimawandel.

Rekordtemperaturen in Großbritannien

In Großbritannien wurden am Montag die höchsten Temperaturen im Mai seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. Die nationale Wetterbehörde Met Office meldete 33,5 Grad Celsius in Heathrow bei London – ein Rekord, der die bisherigen Höchstwerte von 32,8 Grad aus den Jahren 1922 und 1944 übertrifft. In Kenley im Süden Londons fiel die Temperatur in der Nacht nicht unter 21,3 Grad, was einen „tropischen Mai-Nacht“-Rekord darstellte. Insgesamt übertrafen 97 Messstationen die 30-Grad-Marke. Die britische Regierung warnt, dass das Land angesichts des Klimawandels nicht ausreichend auf solche extremen Hitzewellen vorbereitet sei.

Extreme Hitze in Frankreich und Spanien

Auch in Frankreich registrierte der Wetterdienst Météo France den heißesten Mai-Tag seit Aufzeichnungsbeginn. Montag war landesweit der wärmste Tag des Monats, und am Dienstag erwarteten Behörden Temperaturen zwischen 33 und 36 Grad. Für acht Départements im Westen Frankreichs galt die Warnstufe Orange. Die Hitzewelle soll mindestens bis Ende der Woche anhalten. In Spanien werden Temperaturen von 36 bis 38 Grad von Mittwoch bis Freitag vorhergesagt. Der März 2026 war in Europa bereits der zweitwärmste März seit Aufzeichnungsbeginn.

Situation in Deutschland und lokale Wasserknappheit

Der Deutsche Wetterdienst sagte für Dienstag in Deutschland bis zu 35 Grad voraus. In der nordrhein-westfälischen Stadt Jülich warnen die Stadtwerke vor Wasserknappheit und rufen Bürger zu sparsamem Umgang auf. Sie appellieren, auf Rasenwässern und Poolbefüllung zu verzichten, damit ausreichend Trinkwasser zur Verfügung steht. Wissenschaftler betonen, dass solche extremen Hitzeereignisse durch den Klimawandel häufiger werden: „Die Wissenschaft ist eindeutig, dass nur die Reduktion der Emissionen auf Netto-Null die Erderwärmung stoppen kann“, so der Thinktank Energy & Climate Intelligence Unit.

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