New York überflutet, Europa unter Hitzeglocke: Extremwetter im Mai
Wichtige Fakten
- • New York: 50 mm Regen in 20 Minuten, Kanalisation überfordert.
- • Hitzeglocke in Westeuropa: Temperaturen 10-15°C über dem Durchschnitt.
- • Frankreich bricht Mai-Rekord mit Temperaturen über 30,5°C.
- • Südwest-Frankreich erwartet 37-38°C, Iberien langanhaltende Hitze.
- • Tausende in New York ohne Strom, Infrastruktur gestört.
New York: Flashfloods nach Starkregen
Teile von New York City wurden am Mittwoch von heftigen Überschwemmungen heimgesucht. In Brooklyn und Queens fielen binnen 20 Minuten rund 50 Millimeter Regen – eine Menge, die die veraltete Kanalisation überforderte. Diese war nur für eine Aufnahmerate von 1,75 Inch pro Stunde ausgelegt, erreicht wurden aber bis zu 6 Inch pro Stunde. Die Wassermassen flossen mit gefährlicher Geschwindigkeit, Menschen wateten knietief durch die Fluten, eine Frau wurde von der Strömung mitgerissen. Hauptverkehrsstraßen wie der Long Island Expressway waren blockiert, U-Bahn-Linien fielen aus, Rückstände von Schlamm und Müll bedeckten die Straßen.
Stürme in New Jersey und New York
Die Regenfälle waren Teil einer Unwetterserie in New Jersey und New York. Bäume und Stromleitungen stürzten um, zwischenzeitlich waren über 10.000 Haushalte ohne Strom. Die Aufräumarbeiten dauern an.
Hitzewelle in Westeuropa
Gleichzeitig ächzt Westeuropa unter einer Hitzeglocke. Warme Luft unter einem persistierenden Hochdruckgebiet sorgt für ungewöhnlich frühe Hitze: Großbritannien, Frankreich und Deutschland erleben Temperaturen 10-15 Grad über dem Klimamittel, selten über 30 Grad im Mai. Frankreich hat bereits den Mai-Rekord von 30,5 Grad gebrochen. In den kommenden Tagen werden im Südwesten bis zu 38 Grad erwartet. In Spanien und Portugal hält die Hitzewelle länger an, mit Werten 5-10 Grad über dem Durchschnitt, Spitzen um 40 Grad sind jedoch nicht erreicht.
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