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Neue Details zur tödlichen Mittelmeerüberquerung während Zyklon Harrys
Italienische Behörden schätzen, dass bis zu 380 Menschen bei der Überfahrt über das Mittelmeer ertrunken sind.
Wichtige Fakten
- • Italienische Behörden schätzen, dass bis zu 380 Menschen bei der Überfahrt über das Mittelmeer ertrunken sind.
- • Ein Schiffsunglück vor Malta forderte 50 Menschenleben, ein Mensch überlebte nach 24 Stunden im Meer.
- • Zyklon Harry verursachte riesige Wellen, die mehrere Schiffsunglücke in der Region zur Folge hatten.
- • Italiens Regierung hat Maßnahmen ergriffen, die NGOs daran hindern, Rettungsaktionen im Mittelmeer durchzuführen.
- • Die Mittelmeerroute gilt als eine der gefährlichsten Fluchtrouten weltweit.
- • Zwillingsmädchen aus Guinea ertranken vermutlich vor Lampedusa nach einer Überfahrt während des Zyklons.
- • Die italienische Innenministerium meldete eine insgesamt abnehmende Zahl von Ankünften im Jahr 2025.
Zyklon Harry hat jüngst zu einer schwerwiegenden Fluchtkatastrophe im Mittelmeer geführt. Italienische Behörden schätzen, dass bis zu 380 Menschen letzten Woche ertrunken sein könnten, als sie versuchten, das Mittelmeer während der heftigen Witterungsbedingungen zu überqueren. Besonders tragisch war ein Vorfall nahe Malta, bei dem 50 Menschen ums Leben kamen und nur eine Person gerettet werden konnte. Diese klammerte sich 24 Stunden an das Wrack des Bootes, nachdem es aus Tunesien am 20. Januar aufgebrochen war. In einem weiteren erschütternden Vorfall werden Zwillingsmädchen aus Guinea vermisst und gelten als tot, nachdem ihr überfülltes Boot nahe der Insel Lampedusa in Seenot geriet. Laut UN-Organisationen zählt die zentrale Mittelmeerroute zu einer der tödlichsten Fluchtrouten weltweit, eine Einschätzung, die durch die jüngsten Ereignisse erneut untermauert wird. Trotz der verschärften Maßnahmen der italienischen Regierung gegen NGOs, die Rettungen im Mittelmeer durchführen, bleibt der Anstieg von Migranten, die diese riskante Reise antreten, alarmierend.
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