Hunter Biden erhält 1,7 Millionen US-Dollar Schadensersatz in Verleumdungsklage gegen Patrick Byrne
Wichtige Fakten
- • Bundesrichter spricht Hunter Biden 1,7 Mio. $ Schadensersatz zu.
- • Byrne fälschlicherweise behauptet, Biden habe $800 Mio. Bestechungsgeld gefordert.
- • Byrne versäumte Gerichtstermine und entließ Anwalt.
- • Richter wertet Byrnes Verhalten als vorsätzliche Falschdarstellung.
- • Bidens Anwalt droht mit weiterer Klage bei Wiederholung.
Hintergrund und Urteil
Ein Bundesrichter in Kalifornien hat Hunter Biden 1,7 Millionen US-Dollar Schadensersatz in einem Verleumdungsprozess gegen den früheren Overstock-CEO Patrick Byrne zugesprochen. Biden hatte Byrne verklagt, weil dieser in einem Interview fälschlicherweise behauptet hatte, Biden habe 2021 im Austausch für ein Bestechungsgeld versucht, seinen Vater, den damaligen US-Präsidenten Joe Biden, zu bewegen, eingefrorene iranische Vermögenswerte in Höhe von acht Milliarden Dollar freizugeben.
Richterliche Bewertung
Richter Stephen Wilson stellte fest, dass Byrne „über einen längeren Zeitraum hinweg wiederholt und vorsätzlich gegen Gerichtsbeschlüsse verstoßen hat“. Byrne bestritt die Vorwürfe, legte jedoch keine substanziellen Beweise vor. Wilson befand, dass Byrne die Falschaussagen bewusst getätigt habe. Byrne erschien nicht vor Gericht, entließ seinen Anwalt und verzögerte das Verfahren.
Konsequenzen
Neben dem Schadensersatz von 1,7 Millionen Dollar muss Byrne auch rund 35.000 Dollar Gerichtskosten zahlen. Bidens Anwalt, Bryan Sullivan, erklärte, Byrnes Behauptungen „seien erfunden“, und drohte mit weiteren Klagen, falls Byrne die Vorwürfe wiederholen sollte.
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