Imran Khan nach Krankenhausaufenthalt zurück im Gefängnis
Wichtige Fakten
- • Kahn wurde nach medizinischer Untersuchung als 'medizinisch fit' eingestuft.
- • Supreme Court ordnete Krankenhausbesuch und Familientreffen an.
- • Seine Schwester besuchte ihn während der Untersuchung im Krankenhaus.
- • Khans Anwälte beklagten Sehprobleme mit 15% Sehkraft am rechten Auge.
- • Er wurde seit 2023 in über 100 Fällen angeklagt, nannte diese politisch motiviert.
Krankenhausaufenthalt
Der frühere pakistanische Premierminister Imran Khan ist nach einer medizinischen Untersuchung in einem Krankenhaus in Islamabad wieder ins Gefängnis zurückgebracht worden. Die Ärzte, darunter ein Augenarzt, ein Kardiologe und ein Internist, befanden ihn für 'medizinisch fit', wie Informationsminister Attaullah Tarar mitteilte. Der Oberste Gerichtshof hatte am Dienstag angeordnet, dass Khan innerhalb von 48 Stunden untersucht werden muss.
Gerichtsbeschluss und Besuch
Das Gericht verfügte auch, dass Khan seine Familie treffen darf, die er seit Monaten nicht sehen konnte. Am Dienstagabend besuchte ihn seine Schwester Azma Khan im Gefängnis. Sie war auch während der Untersuchung anwesend. Die Region um das Shifa International Hospital wurde von der Polizei weiträumig abgeriegelt.
Hintergrund und gesundheitliche Probleme
Der 73-Jährige sitzt seit August 2023 in Haft. Seine Anwälte beklagen zahlreiche gesundheitliche Probleme, darunter eine starke Sehbehinderung. Im Februar gab sein Anwalt an, dass Khan nur noch 15% Sehkraft auf dem rechten Auge habe. Die Regierung bestreitet diese Angaben. Khans Partei, die PTI, hat die Anschuldigungen gegen ihn als politisch motiviert verurteilt.
Politische Lage
Der Oberste Gerichtshof hat der PTI untersagt, Pressekonferenzen vor dem Krankenhaus abzuhalten. Trotz seiner Inhaftierung verfügt Khan weiterhin über großen Rückhalt in der Bevölkerung und bleibt eine bedeutende Figur in der pakistanischen Politik.
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