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International 13.03.2026, 14:28 Aktualisiert: 13.03.2026, 23:09

Indigene Führer warnen König Charles vor Separatismus in Alberta

Indigene Delegation traf König Charles in London zur Separatismus-Warnung.

Wichtige Fakten

  • Indigene Delegation traf König Charles in London zur Separatismus-Warnung.
  • Alberta-Unabhängigkeitsbewegung sammelt Unterschriften für ein Referendum.
  • Vertrag 6 von 1876 regelt Beziehungen zwischen First Nations und Krone.
  • Premierministerin Danielle Smith lehnt Abspaltung ab, erleichtert aber Petitionen.
  • König Charles wurde zur 150-Jahr-Feier von Vertrag 6 eingeladen.

Warnung vor Separatismus

Indigene Führer der Confederacy of Treaty Six First Nations haben König Charles in London vor der separatistischen Bewegung in der kanadischen Provinz Alberta gewarnt. Sie argumentieren, dass eine Abspaltung die historischen Verträge zwischen First Nations und der Krone gefährden würde, die bis ins Jahr 1876 zurückreichen. Joey Pete, Grand Chief der Sunchild First Nation, berichtete, der Monarch habe sich besorgt gezeigt und Interesse an weiteren Informationen bekundet.

Bewegung und Reaktionen

Die Alberta-Unabhängigkeitsbewegung sammelt derzeit Unterschriften für ein Referendum und sucht Unterstützung in den USA. Premierministerin Danielle Smith lehnt eine Trennung ab, steht aber in der Kritik, da ihre Regierung Petitionen für Referenden erleichtert hat. Indigene Vertreter betonen, dass ohne Konsultation der Vertragspartner keine Sezession möglich ist.

Historischer Kontext und Einladung

Die Beziehung zwischen Indigenen und der britischen Krone ist durch Verträge wie Treaty Six geprägt, der die Rechte in Alberta regelt. Die Delegation lud König Charles zur 150-Jahr-Feier des Vertrags im August in Edmonton ein, was als symbolische Geste der Verbundenheit gewertet werden könnte.

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