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Inflationsrate in der Eurozone erreicht fünfjährigen Tiefststand
Die Inflation in der Eurozone fiel im Januar 2026 auf 1,7 Prozent.
Wichtige Fakten
- • Die Inflation in der Eurozone fiel im Januar 2026 auf 1,7 Prozent.
- • Frankreich und Italien verzeichneten besonders niedrige Inflationsraten von 0,4% und 1,0%, während die Inflation in Deutschland bei 2,1% lag.
- • Energiepreise in der Eurozone sanken um 4,1% im Vergleich zum Vorjahr.
- • Die Preise für Lebens- und Genussmittel stiegen um 2,7%.
- • Die Kerninflation lag im Januar bei 2,2%, leicht gesunken von 2,3%.
- • Die Europäische Zentralbank denkt aufgrund der niedrigen Inflation über eine Zinssenkung nach.
- • Spekulationen über eine mögliche Zinssenkung durch die EZB werden aufgrund der gesunkenen Teuerungsrate lauter.
Die Inflationsrate in der Eurozone ist auf den niedrigsten Stand seit fast fünf Jahren gesunken und betrug im Januar 1,7 Prozent. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf den nachlassenden Inflationsdruck in großen Ländern wie Frankreich und Italien zurückzuführen, wo die Inflationsraten auf 0,4 Prozent bzw. 1,0 Prozent gefallen sind. Im Gegensatz dazu verzeichnete Deutschland einen Anstieg der Verbraucherpreise um 2,1 Prozent. Energiepreise sind um 4,1 Prozent gesunken, während die Preise für Lebens- und Genussmittel um 2,7 Prozent gestiegen sind. Auch die Kerninflation, die schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel ausschließt, ist leicht auf 2,2 Prozent gesunken. Angesichts der Inflation unter dem Ziel der Europäischen Zentralbank von 2,0 Prozent, wird auf eine mögliche Zinssenkung spekuliert. Experten erwarten, dass die EZB bei ihrer nächsten Sitzung ihre Zinspolitik überprüft.
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