Investoren setzen auf 'Halo'-Unternehmen mit physischen Vermögenswerten
Wichtige Fakten
- • Goldman Sachs: Kapitalintensive Firmen outperformen kapitalleichte um 35% seit 2025.
- • FTSE 100 und Stoxx 600 erreichen Rekordstände durch Rotation in Sachwerte.
- • Halo-Unternehmen umfassen Netze, Pipelines, Versorger und Transportinfrastruktur.
- • Software- und datenfokussierte Firmen geraten unter Druck durch KI-Dienste.
Investorenstrategie
Laut Goldman Sachs verschieben sich Investitionen hin zu Unternehmen mit physischen Vermögenswerten, die als teilweise resistent gegen KI-bedingte Disruption gelten, wie Energie- und Transportinfrastruktur. Dieser als 'Halo-Trade' bekannte Trend (kurz für 'Heavy Assets, Low Obsolescence') hat dazu beigetragen, dass europäische Aktienmärkte wie der FTSE 100 und der Stoxx 600 im Februar 2026 Rekordstände erreichten.
Marktentwicklung
Goldman Sachs berichtet, dass ihr Korb kapitalintensiver Unternehmen seit 2025 kapitalleichte Firmen um 35% übertroffen hat, wobei sich die Bewertungslücke in Europa deutlich verringert hat. Beispiele für Halo-Unternehmen sind Versorgungsnetze, Pipelines und Öltankerreedereien wie Frontline, die in diesem Jahr stark performten. Gleichzeitig geraten softwarefokussierte Unternehmen unter Druck, da KI-Dienste ihre Geschäftsmodelle bedrohen.
Analysteneinschätzungen
Analysten betonen, dass Investoren von teuren KI- und Wachstumsaktien in Unternehmen mit greifbarer Infrastruktur und langlebigen Vermögenswerten rotieren, darunter Energie, Materialien und Industrie. Dieser Shift spiegelt eine Suche nach Zuverlässigkeit wider, nachdem jahrelang in Europa unterinvestiert wurde.
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