Mafia-Verdacht führt zu Lizenzentzug für Mondello-Strand in Sizilien
Wichtige Fakten
- • Sizilianische Behörden entzogen Italo Belga die Lizenz für Mondello-Strand.
- • Grund ist der Verdacht auf Mafia-Infiltration durch Subunternehmer GM Edil.
- • Italo Belga bestreitet Verbindungen zur Mafia und plant rechtliche Schritte.
- • Der Strand war seit über 100 Jahren durch private Lidos dominiert.
- • Besucherzahlen an italienischen Stränden sanken 2025 deutlich.
Lizenzentzug nach Mafia-Verdacht
Die sizilianischen Regionalbehörden haben Italo Belga die Lizenz für den mondänen Mondello-Strand bei Palermo entzogen. Grund ist der Verdacht, dass der Subunternehmer GM Edil, mit dem Wartungsarbeiten durchgeführt wurden, Verbindungen zur Cosa Nostra hatte. Einem regionalen Abgeordneten zufolge waren Verwandte von GM-Edil-Mitarbeitern Mitglieder der Mafia, was zur polizeilichen Schutzmaßnahmen für den Abgeordneten führte.
Reaktionen und Hintergründe
Italo Belga bestreitet jegliche Verbindungen zur Mafia und kündigt rechtliche Schritte gegen den Lizenzentzug an. Das Unternehmen hatte die Zusammenarbeit mit GM Edil bereits im November beendet, nachdem die Präfektur von Palermo auf das Risiko krimineller Infiltration hingewiesen hatte. Der Lizenzentzug erfolgt vor dem Hintergrund sinkender Besucherzahlen an italienischen Stränden, die auf hohe Preise der Konzessionsinhaber zurückgeführt werden.
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