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Wirtschaft 29.07.2026, 06:24 Aktualisiert: 29.07.2026, 12:01

Iran-Krieg belastet Börsen: DAX leicht tiefer, BASF und Deutsche Bank stützen

Ölpreis steigt um 3% auf über 84 Dollar je Barrel.

Wichtige Fakten

  • Ölpreis steigt um 3% auf über 84 Dollar je Barrel.
  • Nikkei fällt 1,5%, Kospi um 6%.
  • Deutsche Bank erzielt Rekordgewinn von 1,64 Milliarden Euro.
  • BASF streicht weltweit rund 7.000 Stellen, bestätigt erhöhte Ziele.
  • Fed lässt Zins unverändert bei 3,50–3,75 Prozent erwartet.

Gespannter Wochenstart an den Börsen

Der Aktienmarkt zeigt sich zu Wochenbeginn volatil. Der DAX startete nach höherer Eröffnung dank starker Zahlen der Deutschen Bank ins Minus, notiert gegen Mittag knapp 0,1 Prozent tiefer bei rund 25.446 Punkten. Der erneute Aufflammen des Iran-Kriegs treibt die Ölpreise: Ein Barrel Brent kostet über 84 Dollar, ein Plus von gut drei Prozent. Auch die asiatischen Börsen gaben deutlich nach: Der japanische Nikkei verlor 1,5 Prozent, der südkoreanische Kospi stürzte um weitere sechs Prozent ab.

Fokus auf Fed und Quartalszahlen

US-Technologiewerte stehen unter Druck: Der Nasdaq verzeichnete leichte Verluste. Am Abend erwarten die Märkte mit Spannung den Zinsentscheid der US-Notenbank Fed, die wahrscheinlich die Zinsrate unverändert zwischen 3,50 und 3,75 Prozent hält. Zudem werden die Quartalszahlen von Apple, Amazon, Microsoft und Meta veröffentlicht, die für die KI-Rally richtungsweisend sind.

Deutsche Bank und BASF glänzen

Trotz der schwierigen Marktlage verbuchte die Deutsche Bank einen Gewinn auf Rekordniveau – das Vorsteuerergebnis stieg auf 2,68 Milliarden Euro, knapp unter dem Rekord von 2007. Unter dem Strich bleibt ein Gewinn von 1,64 Milliarden Euro. Die Bank kündigte weitere Aktienrückkäufe über 500 Millionen Euro im zweiten Halbjahr an. BASF unterdessen treibt seinen Sparkurs voran: Der Konzern baute bis Ende Juni 2026 weltweit rund 7.000 Stellen ab, konzentriert sich durch Aktienrückkäufe und verbesserte Ziele für das operative Ergebnis sowie das Wachstum in China. Ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu einer Milliarde Euro startet bereits im August.

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