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International 17.06.2026, 09:52 Aktualisiert: 17.06.2026, 12:04

Israelis fordern Ende des Status Quo an der Al-Aqsa-Moschee

Moshe Feiglin will einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg/Al-Aqsa errichten.

Wichtige Fakten

  • Moshe Feiglin will einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg/Al-Aqsa errichten.
  • Der Status Quo verbietet Nicht-Muslimen Gebete auf dem Gelände.
  • Israelische Nationalisten wie Itamar Ben-Gvir verstoßen offen gegen diesen Status Quo.
  • Eine Änderung könnte zu einem Flächenbrand im Nahen Osten führen, warnen Palästinenser.
  • Großbritannien und arabische Staaten fordern die Beibehaltung des Status Quo.

Die Forderungen nach einem jüdischen Tempel auf dem Tempelberg/Al-Haram al-Sharif in Jerusalem gewinnen an Momentum. Rechte Nationalisten wie Moshe Feiglin, der sich selbst als Anhänger einer Tempelbau-Bewegung bezeichnet, provozieren damit einen offenen Bruch mit den seit Jahrzehnten geltenden Regelungen. Der Status Quo von 1967 sieht die jordanisch verwaltete islamische Waqf als Hüter des Geländes vor und verbietet nicht-muslimische Gebete. Doch Personen wie Itamar Ben-Gvir, der israelische Polizeiminister, demonstrieren häufig am Ort und fordern ein Ende der Beschränkungen. Solche Handlungen werden von Verbänden wie der Islamischen Waqf sowie anderen arabischen Staaten und der internationalen Gemeinschaft als Provokation empfunden.

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