Anti-Kriegsproteste in Israel trotz Raketenalarm – Krieg eskalert mit neuen Angriffen im Nahen Osten
Wichtige Fakten
- • Polizei löste Anti-Kriegsdemonstration in Tel Aviv mit etwa 1.000 Teilnehmern gewaltsam auf
- • Mindestens 17 Festnahmen und Beschlagnahmung von Ausrüstung bei der Auflösung
- • USA und Israel begannen Luftangriffe auf Iran am 28. Februar 2026
- • Iran reagierte mit Raketenangriffen auf Israel und US-Einrichtungen in der Region
- • Fünf Zivilisten starben bei US-Israel-Angriffen im Südwesten Irans während Rettungsmission
Proteste und Eskalation
In mehreren israelischen Städten, darunter Tel Aviv, Haifa und Jerusalem, demonstrierten Hunderte Menschen gegen den Krieg mit dem Iran. In Tel Aviv wurde eine Versammlung mit etwa 1.000 Teilnehmern von der Polizei gewaltsam aufgelöst, nachdem die erlaubte Teilnehmerzahl von ursprünglich 150 auf 600 durch ein Gericht erhöht worden war. Dabei gab es mindestens 17 Festnahmen und Beschlagnahmungen von Ausrüstung. Trotz eines Raketenalarms setzten einige Demonstranten ihre Proteste in nahegelegenen Schutzräumen fort.
Hintergrund des Konflikts
Die USA und Israel hatten am 28. Februar 2026 mit Luftangriffen auf den Iran begonnen, woraufhin das iranische Regime mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel und US-Einrichtungen in der Region reagierte. Verbündete Milizen wie die Hisbollah aus dem Libanon und die Huthi aus dem Jemen griffen ebenfalls in den Konflikt ein. Bei iranischen Raketenangriffen in Tel Aviv wurden am Samstag mindestens fünf Menschen verletzt und mehrere Häuser beschädigt.
Neue Entwicklungen und Eskalation
Die Hisbollah-Miliz gab an, ein israelisches Kriegsschiff mit einer Marschflugkörper getroffen zu haben, während Kuwait meldete, dass zwei Kraftwerke und Entsalzungsanlagen durch iranische Drohnenangriffe beschädigt wurden. Bei US-Israel-Angriffen im Südwesten Irans während einer Rettungsmission für einen abgeschossenen US-Piloten starben laut lokalen Behörden fünf Zivilisten. US-Präsident Donald Trump drohte Iran mit weiteren Angriffen, falls die Straße von Hormuz nicht innerhalb von 48 Stunden geöffnet wird, was Iran zurückwies. Internationale Vermittlungsbemühungen, unter anderem durch Ägypten, laufen an, um die Region zu deeskalieren.
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