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Kälte als Kriegswaffe in der Ukraine eingesetzt
Russland greift gezielt die Energieinfrastruktur der Ukraine an, was Millionen Menschen ohne Strom, Heizung und warmes Wasser lässt.
Wichtige Fakten
- • Russland greift gezielt die Energieinfrastruktur der Ukraine an, was Millionen Menschen ohne Strom, Heizung und warmes Wasser lässt.
- • Der Winter 2026 ist der kälteste seit Beginn des russischen Angriffskrieges.
- • Die Bundesregierung und Rechtsexperten sehen in der Nutzung von Kälte gegen die Zivilbevölkerung einen Verstoß gegen das Völkerrecht.
- • Professor Pierre Thielbörger erklärt, dass Energieversorgungsanlagen nicht legitime militärische Ziele sind und ihre Angriffe völkerrechtswidrig sind.
- • Ermittler des Internationalen Strafgerichtshofs untersuchen die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung als Kriegsverbrechen.
Die Bundesregierung beschuldigt Russland, Kälte als Waffe im Ukraine-Konflikt einzusetzen. In diesem besonders kalten Winter seit Beginn des Krieges leidet die ukrainische Bevölkerung unter gezielten russischen Angriffen auf Energieversorgungsanlagen. Millionen Menschen sind ohne Heizung, Strom und warmes Wasser, was das Überleben besonders älterer und kranker Personen gefährdet. Diese Angriffe gelten laut Völkerrechtsexperten als völkerrechtswidrig und möglicherweise als Kriegsverbrechen, da Energieinfrastruktur im Krieg nur ausnahmsweise als legitimes Ziel angesehen werden kann. Ermittlungen des Internationalen Strafgerichtshofs laufen bereits gegen Russland wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
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