Thema: Völkerrecht

Alle Artikel zu diesem Thema auf einen Blick.

Daily Briefing Der kompakte Überblick für den Tag
Mittwoch, 11. Februar 2026 Ø 25
International 11.02.2026, 17:46
11.02.2026, 19:34
Stimmung: 25

Internationale Kritik an Israels Plänen zur Kontrollausweitung im Westjordanland

Israels Sicherheitskabinett erlaubt Landkäufe durch jüdische Israelis im Westjordanland und überträgt Verwaltungsaufgaben an zivile israelische Behörden.

Deutsches Auswärtiges Amt spricht von 'weiterem Schritt zur faktischen Annexion' und kritisiert dies als völkerrechtswidrig.

Israelische Minister erklären, die Maßnahmen sollen 'die Idee eines palästinensischen Staates töten' und Siedlungen stärken.

EU, USA, Großbritannien, Australien und mehrere muslimische Länder verurteilen die israelischen Pläne einheitlich.

Über 500.000 Israelis leben in international als illegal geltenden Siedlungen im besetzten Westjordanland.

Ausblick

"Die breite internationale Ablehnung der israelischen Maßnahmen erhöht den diplomatischen Druck, während die Umsetzung die Zwei-Staaten-Lösung weiter gefährdet."

Montag, 09. Februar 2026 Ø 20
Politik 09.02.2026, 01:48
09.02.2026, 20:09
Score: 20

Israel weitet Kontrolle über das Westjordanland aus und erlaubt erstmals Landverkauf an Siedler

  • Israel hebt erstmals Verbot für direkten Landverkauf an jüdische Siedler im Westjordanland auf.
  • Bauplanungsbefugnisse für religiöse Stätten in Hebron gehen vollständig an israelische Behörden über.
  • Finanzminister Smotrich erklärte, mit den Maßnahmen solle die Idee eines palästinensischen Staates beerdigt werden.
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Freitag, 06. Februar 2026 Ø 55
Politik 06.02.2026, 15:00
06.02.2026, 23:06
Score: 55

Bundesjustizministerin Hubig betont deutschen Rückhalt für den Internationalen Strafgerichtshof

  • US-Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof belasten Richter und Staatsanwälte persönlich.
  • Moskau verurteilte mehrere ICC-Beamte in Abwesenheit als Reaktion auf Haftbefehle gegen Putin.
  • Chefankläger Karim Khan steht unter dem Vorwurf sexuellen Missbrauchs, bestreitet diese vehement und hat sein Amt vorübergehend niedergelegt.
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Sonntag, 01. Februar 2026 Ø 35
Gesellschaft 01.02.2026, 11:09
01.02.2026, 18:03
Score: 35

DRK-Präsident Gröhe fordert besseren Schutz für humanitäre Helfer

  • Mehr als 300 humanitäre Helfer wurden 2025 weltweit getötet.
  • Viele der getöteten Helfer arbeiteten für die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.
  • Der Konflikt zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen forderte die meisten Helferleben.
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Mittwoch, 28. Januar 2026 Ø 20
International 28.01.2026, 19:22
28.01.2026, 23:04
Score: 20

Kälte als Kriegswaffe in der Ukraine eingesetzt

  • Russland greift gezielt die Energieinfrastruktur der Ukraine an, was Millionen Menschen ohne Strom, Heizung und warmes Wasser lässt.
  • Der Winter 2026 ist der kälteste seit Beginn des russischen Angriffskrieges.
  • Die Bundesregierung und Rechtsexperten sehen in der Nutzung von Kälte gegen die Zivilbevölkerung einen Verstoß gegen das Völkerrecht.
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Dienstag, 20. Januar 2026 Ø 30
International 20.01.2026, 12:10
20.01.2026, 20:07
Score: 30

Israel Zerstört UNRWA-Hauptquartier in Ost-Jerusalem: Kritik und Konsequenzen

  • Israelische Einsatzkräfte haben mit der Zerstörung des UNRWA-Hauptquartiers in Ost-Jerusalem begonnen.
  • UNRWA und die Vereinten Nationen verurteilen die Maßnahme als Verstoß gegen das Völkerrecht.
  • Israel wirft der UNRWA Beteiligung an Hamas-Aktivitäten vor und verabschiedete ein Gesetz, das der Organisation die Arbeit auf israelischem Staatsgebiet verbietet.
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Samstag, 17. Januar 2026 Ø 78
Klima 17.01.2026, 04:54
17.01.2026, 16:08
Score: 78

UN-Hochseeschutzabkommen (BBNJ) tritt in Kraft: Rechtsrahmen steht, konkrete Schutzmaßnahmen müssen folgen

  • Das UN-Hochseeschutzabkommen (BBNJ) ist am 17.01.2026 in Kraft getreten und schafft erstmals eine von vielen Staaten mitgetragene völkerrechtliche Grundlage für Schutz und nachhaltige Nutzung der Hohen See.
  • Zur Hohen See zählen Meeresgebiete jenseits von 200 Seemeilen vor den Küsten; sie umfassen fast zwei Drittel der weltweiten Meeresflächen.
  • Voraussetzung für das Inkrafttreten waren mindestens 60 Ratifikationen; bis zum Inkrafttreten haben mehr als 80 Staaten ratifiziert (Tagesschau, Stand: 17.01.2026).
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