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Krebs in Deutschland: Weniger Sterbefälle trotz hoher Neuerkrankungen
Nahezu jeder zweite Mensch in Deutschland hat im Laufe seines Lebens mit einer Krebserkrankung zu kämpfen.
Wichtige Fakten
- • Nahezu jeder zweite Mensch in Deutschland hat im Laufe seines Lebens mit einer Krebserkrankung zu kämpfen.
- • Im Jahr 2023 wurden bei etwa einer halben Million Menschen in Deutschland neue Krebserkrankungen diagnostiziert.
- • Prostatakrebs und Brustkrebs sind die häufigsten Krebsarten bei Männern und Frauen.
- • In den letzten 25 Jahren sank die Krebssterberate in Deutschland deutlich.
- • Die häufigsten Ursachen für krebsbedingte Sterbefälle sind Tumore der Lunge, des Darms, der Bauchspeicheldrüse und Brustdrüse.
Laut neuer Erhebungen des Robert Koch-Instituts erkrankt fast jeder zweite Mensch in Deutschland im Laufe seines Lebens an Krebs, wobei Männer mit 49% etwas häufiger als Frauen (43%) betroffen sind. Besonders häufig treten diese Erkrankungen im Bereich der Prostata bei Männern und der Brustdrüse bei Frauen auf. Lungen- und Darmkrebs sind die zweithäufigsten Krebsarten. Im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland rund 517.800 Neuerkrankungen. Die gute Nachricht: Trotz dieser hohen Zahlen sinkt die Sterberate aufgrund besserer Behandlungsstrategien deutlich. In den letzten 25 Jahren ging sie bei Männern um 31% und bei Frauen um 21% zurück, selbst wenn der demografische Wandel berücksichtigt wird. Anlässlich des Weltkrebstags informiert das RKI über diese Entwicklungen und ruft dazu auf, das Bewusstsein für Krebs zu schärfen.
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