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Gesellschaft 30.01.2026, 10:14 Aktualisiert: 30.01.2026, 23:10

Änderung des Transplantationsgesetzes: Neue Hoffnung für Patienten in Deutschland

In Deutschland warten rund 8.200 Menschen auf ein Spenderorgan.

Wichtige Fakten

  • In Deutschland warten rund 8.200 Menschen auf ein Spenderorgan.
  • Eine Neufassung des Transplantationsgesetzes soll anonyme Lebendspenden ermöglichen.
  • Überkreuzspenden sind bisher aufgrund rechtlicher Unsicherheiten selten.
  • Ein neues zentrales Register könnte Paare bei Überkreuzspenden besser zusammenbringen.
  • Lebendspenden bieten eine wichtige Hoffnung, da der Körper mit nur einer Niere auskommen kann.
  • Der Bundestag diskutiert über Gesetzesänderungen, die Überkreuzspenden und anonyme Lebendspenden erleichtern sollen.
Der Bundestag diskutiert derzeit über eine wichtige Änderung des Transplantationsgesetzes, welche die Bedingungen für Überkreuzspenden und anonyme Lebendspenden in Deutschland erheblich verbessern soll. Bislang sind solche Spenden aufgrund strenger rechtlicher Auflagen selten. Durch die Gesetzesänderung hoffen viele, darunter Angelika Di Nunzio, auf den erleichterten Zugang zu lebensrettenden Spenderorganen. Sie muss derzeit dreimal wöchentlich zur Dialyse und hofft auf eine Nierenspende, nachdem der eigene Versuch ihres Mannes Domenico aufgrund medizinischer Unverträglichkeiten scheiterte. Die geplanten Regelungen, die auch die Einführung eines zentralen Registers umfassen, sollen es ermöglichen, dass sich fremde Paare leichter zu Überkreuzspenden zusammenfinden können. Susanne Reitmaier, die eine eigene Liste für solche Paare führt, begrüßt die geplante Änderung, um mehr Menschen zu einer erfolgreichen Transplantation zu verhelfen.

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