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Inland 17.03.2026, 19:14 Aktualisiert: 17.03.2026, 23:08

Kritik an Wirtschaftsministerin Reiches Krisenmanagement nach Straße-von-Hormus-Sperrung

Die Straße von Hormus wurde vom Iran gesperrt, was zu Preissprüngen an Tankstellen führte.

Wichtige Fakten

  • Die Straße von Hormus wurde vom Iran gesperrt, was zu Preissprüngen an Tankstellen führte.
  • Reiche reaktivierte eine Taskforce, um die Lage zu beobachten, statt direkt Maßnahmen zu ergreifen.
  • Union und SPD setzten eine eigene parlamentarische Taskforce ein, die schnellere Ergebnisse lieferte.
  • Eine geplante Regel soll Tankstellen nur noch einmal täglich Preiserhöhungen erlauben.
  • Die Grünen werfen Reiche vor, mehr Gesicht der Krise als Managerin zu sein.

Krisenmanagement im Vergleich

Nach der Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran, die zu starken Preisanstiegen an Tankstellen führte, hielt sich Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zunächst auffallend zurück. Sie reaktivierte lediglich eine Taskforce, um die Lage zu beobachten, während Politiker aus Regierung und Opposition schnelle Maßnahmen forderten. Im Gegensatz dazu hatte ihr Vorgänger Robert Habeck (Grüne) während der Energiekrise 2022 rasch gehandelt und sich als Krisenmanager profiliert.

Initiative aus den Fraktionen

Da Reiches Reaktion als zu zögerlich empfunden wurde, setzten die Koalitionsfraktionen von Union und SPD eine eigene parlamentarische Taskforce ein. Diese erzielte schnellere Ergebnisse, wie eine geplante Regel, die Tankstellen nur noch einmal täglich Preiserhöhungen erlaubt, um mehr Transparenz und Wettbewerb zu schaffen. Kritiker werfen Reiche vor, mehr das Gesicht der Krise zu sein als deren Manager, während sie selbst zu Geduld und schrittweisem Vorgehen rät.

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