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International 17.03.2026, 03:46 Aktualisiert: 17.03.2026, 12:03

Kuba erlebt erneut landesweiten Stromausfall, Trump deutet 'Übernahme' an

Kuba erlebt den ersten inselweiten Stromausfall seit Anfang 2026, mit Millionen Betroffenen.

Wichtige Fakten

  • Kuba erlebt den ersten inselweiten Stromausfall seit Anfang 2026, mit Millionen Betroffenen.
  • Seit Monaten blockieren die USA Öllieferungen nach Kuba, was zu chronischem Treibstoffmangel führt.
  • US-Präsident Trump äußert, Kuba 'in irgendeiner Form zu übernehmen oder zu befreien'.
  • Kubas Präsident Díaz-Canel bestätigte Gespräche mit der US-Regierung zur Beilegung von Differenzen.
  • Stromausfälle lösten Proteste aus, darunter Angriffe auf Parteigebäude in Morón.

Zusammenfassung

Kuba ist erneut von einem landesweiten Stromausfall betroffen, der Millionen von Menschen in Dunkelheit stürzte und die Hauptstadt Havanna einschloss. Das Energieministerium sucht nach der Ursache und arbeitet an der Wiederherstellung der Versorgung, während dies der erste inselweite Blackout seit Anfang des Jahres ist. Die veraltete Infrastruktur und chronische Treibstoffknappheit, verschärft durch ein US-Embargo, führen zu wiederholten Netzausfällen.

Hintergründe und Ursachen

Seit Monaten unterbindet US-Präsident Donald Trump Öllieferungen nach Kuba, was die Stromversorgung, die auf Öl angewiesen ist, massiv beeinträchtigt. Venezuela, das früher etwa die Hälfte des kubanischen Ölbedarfs deckte, liefert seit der Verhaftung von Präsident Nicolás Maduro durch die USA kein Öl mehr. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel bestätigte, dass seit drei Monaten keine Öllieferungen angekommen sind, was zu drastischen Folgen für die Bevölkerung führt.

Politische Spannungen und soziale Auswirkungen

US-Präsident Trump deutete erneut eine mögliche 'Übernahme' Kubas an, indem er sagte, er könne mit dem Land machen, was er wolle, was die Spannungen zwischen den Ländern verschärft. Gleichzeitig bestätigte Díaz-Canel Gespräche mit der Trump-Administration, während die USA die Freilassung politischer Gefangener und eine Liberalisierung Kubas fordern. Die Stromausfälle, kombiniert mit Nahrungs- und Medikamentenknappheit, haben zu seltenen Protesten geführt, darunter ein Angriff auf ein Parteigebäude in Morón, und Experten warnen vor einer humanitären Katastrophe.

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