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Wirtschaft 18.01.2026, 17:03 Aktualisiert: 18.01.2026, 20:08

Kupfer, Nickel, Aluminium: Warum Industriemetalle gerade deutlich teurer werden

Der Kupferpreis überschritt Anfang 2026 die Marke von 13.000 US-Dollar; 2025 hatte Kupfer bereits um mehr als 40 Prozent zugelegt.

Wichtige Fakten

  • Der Kupferpreis überschritt Anfang 2026 die Marke von 13.000 US-Dollar; 2025 hatte Kupfer bereits um mehr als 40 Prozent zugelegt.
  • Auch andere Industriemetalle wie Nickel und Aluminium sind zuletzt deutlich teurer geworden.
  • Das Angebot gilt als träge: Minen lassen sich nicht kurzfristig hoch- oder runterfahren, wodurch Nachfrageschwankungen schnell auf die Preise durchschlagen.
  • Lieferketten wurden unter anderem durch Naturereignisse beeinträchtigt: Ein großer Erdrutsch 2025 in Neuguinea führte laut Bericht zur zeitweisen Einstellung der Produktion in der Grasberg-Mine und belastete die globalen Kupferlieferketten.
  • Die langfristig hohe Nachfrage wird mit der Energiewende begründet (z.B. Kupfer für Stromkabel, Nickel für Batterien, Aluminium für Fahrzeuge), während über Jahre zu wenig in neue Minen investiert wurde; zusätzlich begünstigen geopolitische Unsicherheiten und Zollrisiken Vorratskäufe.
Die Preise für Industriemetalle steigen deutlich – allen voran Kupfer, das zu Jahresbeginn 2026 die Marke von 13.000 US-Dollar überschritten hat, nachdem es 2025 bereits um mehr als 40 Prozent zugelegt hatte. Auch Nickel und Aluminium verteuerten sich. Experten verweisen auf das träge Angebot: Minen lassen sich nicht kurzfristig an- und abschalten, wodurch Nachfrageschwankungen rasch auf die Preise durchschlagen. Hinzu kommen Störungen durch Krisen, Sanktionen oder Naturereignisse. So beeinträchtigte ein Erdrutsch 2025 in Neuguinea die Produktion der Grasberg-Mine und damit Kupferlieferketten. Gleichzeitig treibt die Energiewende die Nachfrage nach Kupfer für Netze, Nickel für Batterien und Aluminium für Fahrzeuge. Weil zudem jahrelang zu wenig in neue Minen investiert wurde, bleibt das Angebot knapp. Geopolitische Unsicherheit und mögliche US-Zölle fördern zusätzlich Vorratskäufe.

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