La Brea Tar Pits Museum bekommt nach fast 50 Jahren 240-Millionen-Dollar-Renovierung
Wichtige Fakten
- • Renovierung des Museums kostet 240 Millionen Dollar.
- • Schließung für zwei Jahre ab Juli 2026.
- • Einzige aktive Eiszeit-Ausgrabungsstätte in einer Stadt.
- • Neue Ausstellungen inklusive dynamischer Dioramen.
- • Fossilien von über zwei Millionen Tieren aus der Eiszeit.
Museumssanierung und Neugestaltung
Das La Brea Tar Pits Museum in Los Angeles, die weltweit einzige urbane, aktive Eiszeit-Ausgrabungsstätte, wird nach knapp 50 Jahren für eine umfassende Renovierung geschlossen. Die zweijährige Modernisierung kostet 240 Millionen US-Dollar und umfasst die Neugestaltung der Innenausstellung, Forschungslabore und des umliegenden Parks. Die brutale Architektur von 1977 bleibt erhalten, aber das Innere wird völlig neu konzipiert.
Verbindung innen und außen
Das Architekturbüro Weiss/Manfredi, bekannt für Projekte wie den Brooklyn Botanic Garden, wird den Park mit neuen Gehwegen, Brücken und einer Bepflanzung mit einheimischen Pflanzen umgestalten, wie sie im Paläozän typisch waren. Die berühmte Lake Pit mit den Mammut-Skulpturen bleibt erhalten. Ziel ist es, das Museum stärker mit der Umgebung zu verbinden und den Besuchern ein nahtloses Innen-Außen-Erlebnis zu bieten.
Wissenschaft und Ausstellung
Das Fossil Lab, wo Besucher Wissenschaftlern bei der Arbeit zusehen können, wird modernisiert. Neue dynamische Dioramen ersetzen die isolierten Skelette, um das Aussterben der Megafauna – etwa Kurznasenbären, Säbelzahnkatzen und Mastodonten – zu veranschaulichen. Die Ausstellung will den Klimawandel thematisieren und die Widerstandsfähigkeit von Arten wie dem Kojoten zeigen.
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