Leibniz-Preise 2026 verliehen: Auszeichnung für herausragende Forschung in Deutschland
Wichtige Fakten
- • Der Leibniz-Preis der DFG geht 2026 an zehn Forschende aus verschiedenen Disziplinen.
- • Jeder Preisträger erhält 2,5 Millionen Euro für flexible Forschungsförderung.
- • Johannes Krause erforscht alte DNA und entdeckte den Denisova-Menschen.
- • Julia Mahamid entwickelt Methoden zur hochauflösenden Untersuchung von Zellen.
Preisverleihung und Bedeutung
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis 2026, der als wichtigster deutscher Forschungsförderpreis gilt, an zehn Wissenschaftler verliehen. Aus 144 Vorschlägen wurden drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler ausgewählt, die in ihren Feldern Außergewöhnliches geleistet haben und zukünftig prägend wirken sollen.
Forschungsbereiche der Preisträger
Zu den Preisträgern gehören Johannes Krause, ein Archäogenetiker am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie, der alte DNA untersucht und den Denisova-Menschen entdeckte, sowie Julia Mahamid, eine Strukturbiologin vom EMBL in Heidelberg, die Methoden zur hochauflösenden Analyse von Zellen entwickelt. Ihre Arbeiten reichen von der Erforschung historischer Krankheitserreger bis zu grundlegenden zellulären Prozessen.
Förderung und Ausblick
Jeder Preisträger erhält 2,5 Millionen Euro, die frei für die Forschung eingesetzt werden können, wobei die DFG sowohl anwendungsorientierte als auch grundlagenwissenschaftliche Projekte unterstützt. Diese Forschung könnte künftig bei der Bewältigung von Pandemien oder der Energiewende wertvolle Beiträge leisten.
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