Ver.di-Warnstreiks legen Verkehr in Deutschland lahm
Wichtige Fakten
- • Am Hauptstadtflughafen BER fällt der gesamte Passagierflugverkehr aus.
- • In München und Köln kommt es zu erheblichen Einschränkungen im Nahverkehr.
- • Rund 2.000 Beschäftigte am BER und viele Nahverkehrsmitarbeiter streiken.
- • Es ist der dritte großflächige Arbeitskampf in den laufenden Tarifverhandlungen.
- • In einigen Bundesländern gibt es bereits Einigungen mit ver.di.
Massive Verkehrsbeeinträchtigungen
Die Gewerkschaft ver.di führt bundesweit Warnstreiks durch, die den Verkehr in Deutschland massiv beeinträchtigen. Besonders betroffen sind der Hauptstadtflughafen BER, wo der gesamte Passagierflugverkehr ausfällt, sowie der öffentliche Nahverkehr in München und Köln. Am BER streiken rund 2.000 Beschäftigte, darunter Mitarbeiter der Feuerwehr und Verkehrsleitung, was einen regulären Betrieb unmöglich macht.
Auswirkungen auf den Nahverkehr
In München beginnt der Warnstreik um 11 Uhr, mit ausgedünnten Angeboten bei U-Bahn und Tram und einem Notnetz ab dem späten Vormittag. In Köln fahren keine Stadtbahnen, und defekte Fahrzeuge können nicht repariert werden, während Busse weiterverkehren. Fußballfans, die zum Champions-League-Spiel des FC Bayern anreisen, müssen umplanen, wobei der Verein kostenlose Busse bereitstellt.
Hintergrund und Ausblick
Es handelt sich um den dritten großflächig koordinierten Arbeitskampf in den laufenden Tarifverhandlungen im ÖPNV, die ver.di parallel in allen Bundesländern führt. Während in Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Hessen bereits Einigungen erzielt wurden, sollen die Warnstreiks am Donnerstag in mehreren Bundesländern ausgeweitet werden, was zu weiteren Verkehrsstörungen führen könnte.
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