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Politik 21.07.2026, 04:32 Aktualisiert: 21.07.2026, 15:01

Pilotzone im Südlibanon gestartet – Aoun wirbt in Washington um Trump

Libanesische Armee beginnt Stationierung in Pilotzone Zawtar al-Gharbiyeh.

Wichtige Fakten

  • Libanesische Armee beginnt Stationierung in Pilotzone Zawtar al-Gharbiyeh.
  • Israel wirft der libanesischen Armee Beschuss aus der Pilotzone vor.
  • Hisbollah ist nicht an den Verhandlungen beteiligt und lehnt Entwaffnung ab.
  • US-Vermittlung soll schrittweisen Abzug Israels und Entwaffnung der Hisbollah sichern.
  • Mehr als 4.300 Menschen im Libanon seit Kriegsbeginn getötet.

US-vermittelte Pilotzone im Südlibanon gestartet

Die libanesische Armee hat begonnen, in einer Pilotzone im Süden des Landes zu stationieren, nachdem israelische Truppen sich teilweise zurückgezogen haben. Die USA bestätigten, dass die Operationen in den Dörfern Zawtar al-Gharbiyeh, Froun und Srifa begonnen haben. Israel erklärte jedoch, dass es weiterhin in einer Sicherheitszone präsent bleibe, bis die Hisbollah entwaffnet ist. Die libanesische Armee rief die Bevölkerung auf, sich nicht in die Gebiete zu begeben, bis die Lage stabil ist.

Aouns Reise nach Washington: Hoffnung auf US-Druck

Parallel zur Stationierung reiste der libanesische Präsident Joseph Aoun zu Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump nach Washington. Er hofft, dass die USA Druck auf Israel ausüben, um einen vollständigen Abzug und eine stabile Waffenruhe zu erreichen. In Beirut herrscht weitgehend Normalität, jedoch erinnern israelische Drohnen an den anhaltenden Konflikt. Analysten zeigen sich skeptisch, da die Hisbollah nicht an den Verhandlungen beteiligt ist und eine Entwaffnung ablehnt.

Hisbollah und interne Spannungen als Hindernisse

Die Hisbollah, die nicht an den Verhandlungen teilnimmt, bleibt das größte Hindernis. Die libanesische Regierung fordert ebenfalls eine Entwaffnung, jedoch kann die Armee der Miliz kaum etwas entgegensetzen. Berichten zufolge verlangte Trump von Israels Premier Netanjahu einen Rückzug aus dem Libanon und Syrien, was als Zeichen gestörter Beziehungen gewertet wird. Experten sehen darin eine Chance für Aoun, US-Druck zu erwirken, doch die Zukunft des Abkommens bleibt unsicher.

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