Lutnick zu Epstein-Verbindungen befragt
Wichtige Fakten
- • Lutnick traf Epstein 2005, besuchte 2012 dessen Insel.
- • Lutnick bestreitet enge Beziehung zu Epstein.
- • Neue Dokumente zeigen Kontakte bis 2014.
- • Demokraten drohten mit Vorladung, Republikaner kooperierten.
- • Aussage hinter verschlossenen Türen, Abschrift später.
Kongress befragt Handelsminister zu Epstein-Kontakten
Der US-Handelsminister Howard Lutnick wird am Mittwoch vor dem Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses über seine Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein aussagen. Lutnick hatte zuvor eingeräumt, 2012 Epsteins Privatinsel besucht zu haben, widersprach aber früheren Behauptungen, jeglichen Kontakt 2005 abgebrochen zu haben. Neue Dokumente zeigen, dass er noch 2014 geschäftlich mit Epstein verkehrte. Die Befragung findet hinter verschlossenen Türen statt, eine Abschrift wird später veröffentlicht. Demokraten im Ausschuss hatten eine Vorladung angedroht, letztlich ermöglichten auch Republikaner wie Nancy Mace die Anhörung.
Hintergrund und politische Reaktionen
Lutnick hat stets betont, nur flüchtigen Kontakt zu Epstein gehabt zu haben. Das Handelsministerium erklärte, er freue sich auf die Gelegenheit, die „unzutreffenden Behauptungen“ zu widerlegen. Präsident Trump und seine Sprecherin Karoline Leavitt haben Lutnick den Rücken gestärkt. Dennoch fordern einige Abgeordnete, darunter der Republikaner Thomas Massie, seinen Rücktritt. Die Anhörung ist Teil der fortgesetzten Kongressuntersuchung zu Epstein, nachdem das Justizministerium Millionen Seiten mit Epstein-Dokumenten veröffentlicht hatte.
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