Teilen:
International 20.03.2026, 14:43 Aktualisiert: 20.03.2026, 18:08

Luxusautos strandet im kenianischen Hafen Lamu aufgrund des Iran-Krieges

Tausende Luxusautos, darunter Porsche, sind im Hafen Lamu, Kenia, gestrandet.

Wichtige Fakten

  • Tausende Luxusautos, darunter Porsche, sind im Hafen Lamu, Kenia, gestrandet.
  • Die Autos sollten nach Dubai, aber der Hafen Dschebel Ali wurde von Iran angegriffen.
  • Bis zu 4.500 Autos stehen vorübergehend in Lamu, weitere könnten folgen.
  • Der Hafen Lamu hat ungenutzte Kapazität, was in der Krise ein wirtschaftlicher Vorteil ist.
  • Schiffe mit Ladung für den Persischen Golf treiben auf See, was hohe Kosten verursacht.

Strandung von Luxusautos in Kenia

Im Hafen der kenianischen Insel Lamu stehen tausende neue Luxusautos, darunter viele Porsche, die eigentlich für Dubai bestimmt waren. Aufgrund des Iran-Krieges, der den Hafen Dschebel Ali zum Ziel iranischer Angriffe machte, sind die Fahrzeuge gestrandet. Bis zu 4.500 Autos wurden bereits vorübergehend in Lamu geparkt, und weitere könnten folgen, da Schiffe mit Ladung für den Persischen Golf auf See umhertreiben.

Wirtschaftliche Auswirkungen auf den Hafen Lamu

Der relativ neue Hafen Lamu, der seit 2021 in Betrieb ist, profitiert von der Krise durch seine ungenutzten Kapazitäten, während der überlastete Hafen Mombasa kaum Liegeplätze bietet. Hafenmanager Abdulaziz Mzee bezeichnet dies als "wirtschaftlichen Segen", obwohl er die menschlichen Schwierigkeiten betont. Die Autos sollen in Lamu bleiben, bis sich die Lage stabilisiert, was die globale Logistikkette unterbricht.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.