Machtkampf in Kiew: Ex-Verteidigungsminister Fedorov lehnt neuen Posten ab
Wichtige Fakten
- • Fedorov lehnt Angebot von Vizepremier ab und fordert Rückkehr als Verteidigungsminister.
- • Fedorov spricht von einem Plan, Russland durch Stärke zum Frieden zu zwingen.
Hintergrund des Konflikts
Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov hat sich geweigert, ein alternatives Angebot von Präsident Wolodymyr Selenskyj anzunehmen und besteht auf seine Wiedereinsetzung als Verteidigungsminister. Selenskyj hatte Fedorov entlassen und ihm den Posten des Vizepremierministers für militärische Innovation angeboten, was Fedorov ablehnte. In einer Stellungnahme erklärte Fedorov, es gebe nur drei Positionen im Staat, die den Kriegsverlauf bestimmten: Präsident, Verteidigungsminister und Oberbefehlshaber.
Proteste und personelle Konsequenzen
Die Entlassung Fedorovs, der für die Modernisierung der Armee und die erfolgreiche Drohneninitiative Army of Drones gelobt wurde, hatte Massenproteste ausgelöst. Als Reaktion darauf entließ Selenskyj auch den Oberbefehlshaber Oleksandr Syrskyi und ernannte den jüngeren Mykhailo Drapatyi zu dessen Nachfolger. Die Demonstranten fordern weiterhin Fedorovs Rückkehr und sehen die Entlassung Syrskyis als nicht ausreichend an.
Fedorovs Strategie und die Zukunft
Fedorov betonte, sein Team habe einen konkreten Plan zur Beendigung des Krieges verfolgt, der den Schutz des Luftraums, die Stabilisierung der Front und Angriffe auf die russische Wirtschaft umfasste. Er warnte davor, diese Erfolge zu gefährden. Berater von Selenskyj erklärten, die Gespräche mit Fedorov würden fortgesetzt, Details seien jedoch vertraulich.
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