Mallorca am Limit: Zehntausende protestieren gegen Massentourismus
Wichtige Fakten
- • Tourismusrekord: 2025 kamen über 13 Mio. Touristen nach Mallorca.
- • Wohnungskrise: Über 100.000 Wohnungen werden touristisch genutzt.
- • Arbeiter können sich nur WG-Zimmer leisten, weichen auf Elendsviertel aus.
- • Protest fordert Reduzierung des Tourismus und Begrenzung der Besucherzahlen.
Massendemo gegen Touristenmassen
Tausende Demonstranten zogen am Wochenende durch Palma de Mallorca, um gegen die zunehmende Belastung der Insel durch den Massentourismus zu protestieren. Unter dem Motto „Mallorca am Limit“ forderten die Teilnehmer eine Begrenzung der Besucherzahlen und mehr Lebensqualität für die Einheimischen.
Wohnungsmarkt unter Druck
Auf Mallorca spitzt sich die Wohnungskrise weiter zu. Viele Einheimische können sich angesichts hoher Mieten und vieler Ferienwohnungen keine normale Wohnung mehr leisten und müssen in Wohnwagen oder Elendsviertel ausweichen. Mehr als 100.000 Wohnungen werden derzeit touristisch genutzt, wie die Demonstranten kritisieren.
Konturen eines neuen Tourismusmodells
Die Balearenregierung hat bereits einige Gegenmaßnahmen ergriffen, etwa das Verbot neuer Ferienwohnungen in Mehrfamilienhäusern. Doch den Demonstranten geht dies nicht weit genug. Sie fordern ein grundlegend neues Tourismusmodell: Qualität statt Masse, sozialverträglicher Konsum und eine nachhaltige Nutzung der Ressourcen.
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