Meloni feiert Rekord als längste Regierungschefin Italiens
Wichtige Fakten
- • Meloni ist seit Oktober 2022 im Amt.
- • Kein Regierungschef Italiens regierte so lange ununterbrochen.
- • Ihr Pragmatismus sorgt für stabile Umfragewerte.
- • Ihre Migrationspolitik und Justizreform scheiterten.
- • Ex-General Vannacci droht als rechte Konkurrenz.
Rekordähnliche Amtszeit in Rom
Seit knapp vier Jahren führt Giorgia Meloni ununterbrochen die italienische Regierung – länger als jeder Regierungschef vor ihr. Als sie 2022 das Amt antrat, waren viele skeptisch, wie sich die postfaschistischen Wurzeln ihrer Partei Fratelli d'Italia auswirken würden. Doch sie überraschte mit einem pragmatischen und moderaten Kurs, der ihre hohen Zustimmungswerte erklärt.
Balanceakte zwischen Europa und USA
Beobachter attestieren Meloni politische Realpolitik, doch Kritiker sehen einen Drahtseilakt. Sie jongliert zwischen internationalen Konflikten, wie dem Streit mit der US-Regierung von Donald Trump, und Spannungen innerhalb der eigenen Koalition. Ihr Verhältnis zu Europa gilt als pragmatisch und national interessengeleitet.
Schwächen in Migrations- und Justizsache
Trotz Erfolgen kassierte Meloni Niederlagen. Ihr Plan, Asylzentren in Albanien zu errichten, erwies sich als Flop. Auch die umstrittene Justizreform scheiterte. Innenpolitisch setzt sie zunehmend auf Eildekrete, was die Opposition als machiavellistisch kritisiert, während Meloni ihre Stabilität betont.
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