Möglicher US-Angriff auf iranische Mädchenschule: Hinweise auf veraltete Zieldaten
Wichtige Fakten
- • Explosion an Mädchenschule in Hormusgan am 28. Februar mit etwa 170 Toten, meist Kinder.
- • Schule lag neben Militärbasis der iranischen Revolutionsgarden, war aber abgegrenzt und farbig markiert.
- • US-Medienberichte deuten auf veraltete Zieldaten des US-Militärs als mögliche Ursache hin.
- • US-Regierung untersucht Vorfall; Trump und Hegseth halten sich mit Stellungnahmen zurück.
Zusammenfassung
Am 28. Februar 2026 kam es zu einer Explosion auf dem Gelände einer Mädchenschule in der iranischen Provinz Hormusgan, bei der laut iranischen Medien etwa 170 Menschen, überwiegend Kinder, starben. Die Schule in Minab lag direkt neben einem Komplex der iranischen Revolutionsgarden, war aber durch Mauern abgegrenzt und mit farbigen Wandbildern als zivile Einrichtung gekennzeichnet. Medienrecherchen, darunter von AP und Reuters, deuten darauf hin, dass der mutmaßliche Angriff auf veraltete Geheimdienstdaten des US-Militärs zurückzuführen sein könnte, die bei der Zielplanung verwendet wurden.
Untersuchungen und Reaktionen
Die USA, Iran und Israel wiesen zunächst die Verantwortung für den Vorfall zurück, während US-Präsident Trump Iran beschuldigte. Inzwischen hat die US-Regierung eine Untersuchung eingeleitet, deren vorläufige Ergebnisse auf menschliche Fehler in Kriegszeiten hindeuten. Trump und Verteidigungsminister Hegseth äußern sich zurückhaltend, bis die Prüfung abgeschlossen ist. Unabhängige Analysen, wie von Bellingcat, bestätigen Angriffe auf die benachbarte Militärbasis, nicht jedoch direkt auf die Schule.
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