Nach Spahn-Rücktritt: Frei als Favorit für Fraktionsvorsitz der Union
Wichtige Fakten
- • Termin für Neuwahl: 29. Juli.
- • Frei, aktuell Kanzleramtsminister, gilt als Favorit.
- • Günter Krings als möglicher Frei-Nachfolger im Kanzleramt.
- • CDU-Chef Merz und CSU-Chef Söder schlagen Kandidaten vor.
- • Bundespräsidenten-Nominierung im Herbst erwartet.
Wer folgt auf Spahn?
Nach dem Rücktritt von Jens Spahn muss die Unionsfraktion bis zum 29. Juli einen neuen Fraktionsvorsitzenden wählen. Als vielversprechendster Kandidat gilt Kanzleramtsminister Thorsten Frei. Politikwissenschaftlerin Andrea Römmele schätzt Frei als „aussichtsreichsten Kandidaten“ ein und betont seinen großen Rückhalt in der Fraktion.
Rochaden im Kabinett möglich
Der neuen Fraktionschef würde Frei wohl aus dem Kanzleramt abziehen, was eine Nachbesetzung nötig macht. Als möglicher Nachfolger im Kanzleramt wird Günter Krings genannt. Kanzler Merz könnte den Wechsel für eine umfassendere Kabinettsumbildung nutzen, die er im ZDF-Sommerinterview bereits andeutete. Auch Autoinminister Alexander Dobrindt und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann werden als mögliche neue Fraktionschefs gehandelt.
Sonderstellung der CSU
CSU-Chef Markus Söder betonte das gemeinsame Vorschlagsrecht von CDU und CSU und verwies auf die im Herbst anstehende Nominierung des Bundespräsidenten. Wie Merz die Personalie Fraktionsvorsitz nutzt, könnte Tendenzen für die Bundespräsidenten-Wahl zeigen.
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