Teilen:
International 10.03.2026, 10:47 Aktualisiert: 10.03.2026, 12:07

Nachfolge für Marjorie Taylor Greene: Test für Trumps Einfluss in Georgia

Marjorie Taylor Greene trat nach einem Zerwürfnis mit Donald Trump im Januar zurück.

Wichtige Fakten

  • Marjorie Taylor Greene trat nach einem Zerwürfnis mit Donald Trump im Januar zurück.
  • Clay Fuller hat Trumps Unterstützung, Shawn Harris sammelte mehr Spenden ein.
  • Bei keiner absoluten Mehrheit findet am 7. April eine Stichwahl statt.
  • Der Wahlkreis gilt als konservative Hochburg (R+19 nach Cook Political Report).
  • Greene kritisierte Trumps Außenpolitik und die Zurückhaltung bei Epstein-Akten.

Zusammenfassung

Im US-Bundesstaat Georgia findet eine Sonderwahl statt, um den Nachfolger für Marjorie Taylor Greene im Repräsentantenhaus zu bestimmen. Greene, bekannt für ihre hardline-konservative Haltung und Verschwörungstheorien, trat im Januar zurück, nachdem sie sich mit dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump überwarf. Die Wahl am Dienstag gilt als Test für Trumps Einfluss auf die Republikanische Partei in dem traditionell konservativen Wahlkreis.

Kandidaten und Ausgangslage

Der von Trump unterstützte ehemalige Staatsanwalt Clay Fuller tritt gegen über ein Dutzend Kandidaten an, darunter der Demokrat Shawn Harris, ein pensionierter General, der Greene bereits 2024 herausforderte. Harris hat deutlich mehr Spenden gesammelt als Fuller. Ein weiterer republikanischer Kandidat ist der ehemalige Staatssenator Colton Moore, der ähnlich wie Greene durch provokante Auftritte auffällt. Experten erwarten, dass Harris die meisten Stimmen holt, aber keine absolute Mehrheit erreicht, während die republikanischen Stimmen aufgeteilt werden.

Politische Dynamik

Greenes Rücktritt folgte auf öffentliche Auseinandersetzungen mit Trump, insbesondere über dessen Außenpolitik im Iran und die Zurückhaltung bei der Veröffentlichung von Epstein-Akten. Viele Wähler kritisieren ihren vorzeitigen Ausstieg, der den Wahlkreis für einen demokratischen Sieg anfälliger machen könnte. Falls kein Kandidat über 50% der Stimmen erhält, kommt es am 7. April zu einer Stichwahl zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.