Neuer Aktionsplan: So will die Bauministerin Bauen wieder bezahlbar machen
Wichtige Fakten
- • Bundesbauministerin stellt 13-Punkte-Aktionsplan zur Senkung der Baukosten vor.
- • Digitale Bauanträge sollen bis 2028 verbindlich werden.
- • Degressive Abschreibung für Mietwohnungsneubau soll verlängert werden.
- • Ab 2027 wird die Neubauförderung in einem Zentralprogramm gebündelt.
- • Jährlicher Bedarf liegt bei 400.000 neuen Wohnungen.
Präsentation des Aktionsplans zur Baukostensenkung
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat am 19. Juni 2026 einen „Aktionsplan zur Senkung der Baukosten“ vorgestellt. Das 13 Punkte umfassende Maßnahmenpaket zielt darauf ab, Bauen in Deutschland wieder bezahlbar zu machen. Kernpunkte sind die Digitalisierung von Bauanträgen, die Bündelung der Neubauförderung ab 2027 sowie steuerliche Anreize wie die Verlängerung der degressiven Abschreibung für Mietwohnungsneubau.
Hintergrund und Ziele
In Deutschland fehlen rund 1,4 Millionen Wohnungen. Der jährliche Bedarf wird auf 400.000 neue Wohnungen geschätzt. Eine unveröffentlichte DIW-Studie prognostiziert für 2026 rund 225.000 Fertigstellungen, neun Prozent mehr als im Vorjahr. Der Aktionsplan soll diesen Trend verstärken.
Reaktionen und weitere Maßnahmen
Die Bauindustrie begrüßt die Pläne, fordert aber zusätzliche Mittel aus dem Sondervermögen. Bereits zuvor hatte die Ministerin einen „Bau-Turbo“ und ein „Baugesetzbuch-Upgrade“ auf den Weg gebracht, um Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen.
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