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International 11.04.2026, 03:49 Aktualisiert: 11.04.2026, 06:02

Neuseeland: Tausende fliehen vor Zyklon Vaianu - Erinnerungen an Gabrielle wach

Tausende Menschen auf Neuseelands Nordinsel wurden zur Evakuierung aufgefordert.

Wichtige Fakten

  • Tausende Menschen auf Neuseelands Nordinsel wurden zur Evakuierung aufgefordert.
  • Zyklon Vaianu bringt Winde bis 130 km/h und heftige Regenfälle.
  • Betroffene sollen mindestens zwei Tage fernbleiben, Notstand in mehreren Regionen.
  • Erinnerungen an Zyklon Gabrielle 2023 mit 11 Toten werden wach.
  • Sturmfluten, Erdrutsche und Wellen bis 13 Meter Höhe drohen.

Evakuierungen und Vorbereitungen

In Neuseelands Nordinsel wurden am Samstag Tausende Bewohner zur Evakuierung aufgefordert, während sich die Region auf den herannahenden Zyklon Vaianu vorbereitet. Der Zyklon, der für Sonntag vorhergesagt ist, soll schwere Regenfälle und Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h bringen und könnte Küstenüberschwemmungen und Erdrutsche verursachen. Mehrere Regionen, darunter Teile von Whakatāne mit etwa 37.150 Einwohnern, stehen unter Notstandserklärungen, und die Behörden raten den Betroffenen, für mindestens zwei Tage fernzubleiben.

Auswirkungen und Warnungen

Neben Whakatāne sind auch Küstengebiete der Region Hawke's Bay sowie Auckland, die größte Stadt des Landes, betroffen, wo vor rasch anschwellenden Flüssen, schwerem Seegang und Überflutungen gewarnt wird. Premierminister Christopher Luxon hat die Bevölkerung aufgefordert, Abflüsse freizuhalten, Nachbarn zu unterstützen und sich auf mögliche Stromausfälle vorzubereiten. Die Warnungen vor Sturmfluten und Wellen bis zu 13 Metern Höhe verstärken die Besorgnis in der Region.

Historischer Kontext und Erinnerungen

Der Zyklon Vaianu weckt schmerzhafte Erinnerungen an Zyklon Gabrielle aus dem Jahr 2023, der 11 Menschen tötete, Tausende vertrieb und in dramatischen Rettungsaktionen die Armee mit Hubschraubern erforderte. Der Zyklon wird voraussichtlich am Montag westlich der abgelegenen Chatham-Inseln vorbeiziehen, doch die aktuellen Maßnahmen konzentrieren sich auf die unmittelbaren Gefahren und die Sicherheit der Bevölkerung.

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