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International 19.01.2026, 00:00

„No Labels“ als dritte Option 2024: Lieberman wirbt für parteiübergreifendes Einheitsticket

Joe Lieberman, ehemaliger US-Senator und früherer demokratischer Vizepräsidentschaftskandidat (2000), beschreibt in einem CNN-Kommentar die Pläne der Organisation No Labels für 2024.

Wichtige Fakten

  • Joe Lieberman, ehemaliger US-Senator und früherer demokratischer Vizepräsidentschaftskandidat (2000), beschreibt in einem CNN-Kommentar die Pläne der Organisation No Labels für 2024.
  • No Labels arbeitet seit Anfang 2022 daran, in den US-Bundesstaaten und Washington, DC, durch Unterschriftensammlungen den Zugang zu den Wahlzetteln für ein mögliches Ticket zu sichern; die Anforderungen variieren je nach Bundesstaat.
  • Vorgesehen ist ein „Unity Ticket“ aus einem Demokraten und einem Republikaner (Präsident/Vizepräsident oder umgekehrt), das bei Bedarf neben den offiziellen Kandidaten beider Parteien antreten könnte.
  • Die potenziellen Kandidaten sollen von einem Bürgerkomitee ausgewählt und bei einem No-Labels-Bundesparteitag im April 2024 (rund sechs Wochen nach dem Super Tuesday) durch Delegierte bestätigt werden.
  • Lieberman verweist auf CNN-Umfragedaten, wonach sich 41% der Wählenden als unabhängig bezeichnen (gegenüber 28% Demokraten und 31% Republikaner).
Der frühere US-Senator Joe Lieberman wirbt in einem CNN-Kommentar für eine mögliche dritte, parteiübergreifende Option bei der US-Präsidentschaftswahl 2024. Die von ihm mitgeführte Organisation No Labels bereitet seit Anfang 2022 den Wahlzettelzugang in den Bundesstaaten und in Washington, DC, vor, meist über das Sammeln von Unterstützerunterschriften. Ziel wäre ein „Unity Ticket“, bestehend aus einem Demokraten und einem Republikaner, das nur dann antreten solle, wenn die beiden großen Parteien Kandidaten nominieren, die vielen Wählerinnen und Wählern keine attraktive Wahl bieten und die Polarisierung weiter verstärken. Die Kandidaten sollen von einem Komitee ausgewählt und auf einem No-Labels-Parteitag im April 2024 bestätigt werden. Lieberman begründet die Initiative auch mit dem hohen Anteil Unabhängiger laut CNN-Umfragen.

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