Norbert Himmler als ZDF-Intendant bestätigt
Wichtige Fakten
- • Norbert Himmler erhielt 48 von 53 Stimmen im Fernsehrat.
- • Er war der einzige Bewerber für den Intendantenposten.
- • Himmler will mehr Angebote für Kinder und Jugendliche schaffen.
- • Das ZDF geriet zuletzt wegen eines KI-generierten Bildes in Kritik.
Wiederwahl mit klarer Mehrheit
Norbert Himmler ist als Intendant des ZDF wiedergewählt worden. Bei der Abstimmung im Fernsehrat erhielt er 48 von 53 Stimmen, bei zwei Enthaltungen und drei Gegenstimmen. Damit erreichte er im ersten Wahlgang die erforderliche Drei-Fünftel-Mehrheit der 60 Mitglieder. Himmler war der einzige Bewerber für den Posten, nachdem die TV-Journalistin Floria Fee Fassihi ihre Kandidatur zurückgezogen hatte.
Ziele und aktuelle Herausforderungen
In seiner Bewerbung betonte Himmler, das ZDF wolle nah an den Menschen sein, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und vielfältige Perspektiven aufzeigen. Geplant sind unter anderem mehr Angebote für Kinder und Jugendliche. Das ZDF war zuletzt wegen eines KI-generierten Bildes in der Sendung 'heute' in die Kritik geraten, woraufhin die zuständige Korrespondentin abberufen wurde. In der Fernsehratssitzung wurde ein Maßnahmenkatalog vorgestellt, um solche Fehler künftig zu vermeiden.
Amtszeit und Ausblick
Himmler hatte den Chefposten im Frühjahr 2022 angetreten, seine aktuelle Amtszeit endet im März 2027. Mit der Wiederwahl kann er nun für weitere fünf Jahre an der Spitze des Senders planen und seine strategischen Ziele umsetzen, während er gleichzeitig die jüngsten Kontroversen bewältigen muss.
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