Ölpreise steigen aufgrund von Iran-Konflikt und Angriffen auf saudische Tanker
Wichtige Fakten
- • Brent-Rohöl steigt auf $97,45 pro Barrel, nahe $100.
- • Huthi greifen saudische Tanker im Roten Meer an.
- • Iran schließt die Straße von Hormus wirtschaftlich.
- • Analysten warnen vor einer Zwei-Engpass-Situation für Öl.
- • USA setzen zwölfte Nacht in Folge Angriffe auf Iran fort.
Ölpreise steigen aufgrund von Iran-Konflikt
Die Ölpreise sind am Morgen um 3,7% gestiegen, nachdem die Folgen des US-Kriegs gegen Iran offenbar auf das Rote Meer übergegriffen haben. Der Preis für Brent-Rohöl stieg auf bis zu 97,45 Dollar pro Barrel und näherte sich erstmals seit Mai wieder der 100-Dollar-Marke. Der Nordamerikanische Benchmark West Texas Intermediate legte um 4% auf 89,85 Dollar zu – der höchste Stand seit über einem Monat. Ursache sind die zwölfte Nacht in Folge andauernden US-Luftangriffe auf Iran sowie Angriffe der Iran-nahen Huthi auf saudische Öltanker im Roten Meer.
Zwei-Engpass-Situation für globale Ölversorgung
Durch die Angriffe werden nun vermehrt Schiffe von der Bab el-Mandeb-Straße abgelenkt, was Analysten als „Zwei-Engpass-Problem" bezeichnen. Zusätzlich ist die Straße von Hormus faktisch geschlossen, um wirtschaftlichen Druck auf US-Präsident Trump auszuüben.
EasyJet verzeichnet Gewinneinbruch
Die Fluggesellschaft EasyJet meldete einen Gewinnrückgang von 70 Prozent auf 85 Millionen Pfund, verursacht durch gestiegene Treibstoffkosten in Folge des Iran-Konflikts.
Ford und Geely gründen Joint Venture in Spanien
Auf der anderen Seite haben Ford und der chinesische Autobauer Geely ein Gemeinschaftsunternehmen in Valencia vereinbart, um Fahrzeuge beider Marken zu bauen – ein Zeichen für die verstärkte Kooperation europäischer Hersteller mit chinesischen Rivalen.
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