Paramount-Skydance-CEO ehrt Trump während Prüfung der 110-Milliarden-Fusion
Wichtige Fakten
- • Paramount-CEO David Ellison feiert Dinner zu Ehren Trumps.
- • WBD-Aktionäre stimmten mehrheitlich für die Fusion zu.
- • Die Fusion braucht noch DOJ- und EU-Genehmigung.
- • Demokratische Abgeordnete protestieren gegen den Deal.
- • 106 Milliarden Dollar schwere Medienfusion steht auf dem Spiel.
Dinner und Fusion unter hohem Druck
David Ellison, CEO von Paramount Skydance, veranstaltete am Donnerstag ein Dinner zu Ehren von Präsident Donald Trump, was scharfe Kritik von Demokraten und Antitrust-Aktivisten hervorrief. Die Veranstaltung, die als Feier des Ersten Verfassungszusatzes deklariert wurde, findet zeitgleich mit der geplanten Fusion von Paramount mit dem WarnerBros-Discovery-Mutterkonzern statt, ein Deal im Wert von rund 110 Milliarden Dollar. Die Genehmigung durch das US-Justizministerium und die EU steht noch aus.
Proteste und politische Spannungen
Mehrere Kongressabgeordnete, darunter Jamie Raskin aus Maryland und Becca Balint aus Vermont, protestierten vor dem Ort des Dinners und warfen dem Unternehmen vor, Einfluss auf den Fusionsprozess nehmen zu wollen. Die Demokraten bezeichneten das Ereignis als Ausdruck von Macht und Korruption und forderten eine Blockade der Fusion. Juristen sehen eine Klage der Generalstaatsanwälte mehrerer US-Bundesstaaten als mögliches Mittel, um den Zusammenschluss zu verhindern.
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