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Politik 03.05.2026, 11:24 Aktualisiert: 03.05.2026, 15:03

Polanski verteidigt Recht auf Protest und lehnt Sprachverbote ab

Zack Polanski entschuldigte sich für Retweet zu Polizeieinsatz in Golders Green.

Wichtige Fakten

  • Zack Polanski entschuldigte sich für Retweet zu Polizeieinsatz in Golders Green.
  • Er lehnt ein Verbot der Parole 'Globalize the Intifada' ab.
  • Die Metropolitan Police verhaftet Personen, die die Parole rufen.
  • Polanski betont Meinungs- und Versammlungsfreiheit.
  • Premierminister Starmer fordert härteres Vorgehen gegen die Parole.

Polanski positioniert sich zu Protest und Meinungsfreiheit

Der Vorsitzende der Grünen, Zack Polanski, hat sich in einem Interview mit der BBC gegen ein Verbot der umstrittenen Parole „Globalize the Intifada" ausgesprochen. Er würde zwar nicht persönlich dazu aufrufen, lehne es aber ab, die Sprache zu reglementieren. Polanski betonte das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit und verwies auf die vielen Toten in Gaza. Die Metropolitan Police hingegen verhaftet Personen, die die Parole auf Demonstrationen rufen – dies sei nach Premierminister Starmer ein Beispiel für „extremen Rassismus".

Kritik und Unterstützung nach Golders Green-Angriff

Polanski entschuldigte sich für einen Retweet, in dem er die Polizeigewalt bei der Festnahme des Messerangreifers von Golders Green kritisiert hatte. Die Fußaufnahmen zeigen, wie Polizisten den bereits gefesselten Verdächtigen treten. Polanski räumte ein, dass soziale Medien nicht der richtige Ort für solche Kritik seien und bat den Polizeipräsidenten um ein Gespräch. Verkehrsministerin Heidi Alexander bezeichnete Polanskis Verhalten als „abscheulich" und sprach ihm die Eignung als Parteichef ab. Konservative und Liberaldemokraten forderten ein Verbot pro-palästinensischer Märsche.

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