Politische Schlagabtausche beim Aschermittwoch in Bayern
Wichtige Fakten
- • CSU-Chef Markus Söder lehnt Steuererhöhungen und höhere Spritpreise kategorisch ab.
- • Die Grünen kritisierten Kanzler Merz als 'Meckerfritze' und warfen Söder Egoismus vor.
- • SPD-Vize Lars Klingbeil forderte mehr Streit in der Politik, aber auch Gemeinschaft.
- • AfD-Spitzenkandidat Frohnmaier wies Vetternwirtschaftsvorwürfe als Medienkampagne zurück.
- • Freie-Wähler-Chef Aiwanger betonte Freiheit und weniger Bevormundung von Berlin/Brüssel.
Traditioneller Schlagabtausch vor Kommunalwahl
Beim politischen Aschermittwoch in Bayern lieferten sich die Parteien traditionell scharfe Reden im Vorfeld der Kommunalwahlen am 8. März 2026. Die CSU veranstaltete die größte Kundgebung in Passau, wo Parteichef Markus Söder einen Rundumschlag gegen politische Gegner führte und Steuererhöhungen sowie höhere Benzin- und Dieselpreise ablehnte. Er forderte zudem eine allgemeine Dienst- und Wehrpflicht und kritisierte Linke und Rechte als vereint gegen die Bundeswehr.
Kritik an der Regierung und persönliche Angriffe
Die Grünen nutzten ihren Auftritt in Landshut, um Bundeskanzler Friedrich Merz als 'Meckerfritze' zu attackieren und sein Frauenbild zu kritisieren. Bayerns Grüne warfen Ministerpräsident Söder Egoismus und mangelnde Arbeit im Landtag vor. Die SPD in Vilshofen forderte unter Vizekanzler Lars Klingbeil mehr Streit in der Politik, betonte aber auch die Notwendigkeit von Gemeinschaft, und kritisierte Söders Fehlzeiten.
Weitere Positionen und Verteidigungen
Die AfD verteidigte sich gegen Vorwürfe der Vetternwirtschaft, die Freien Wähler betonten Freiheit und weniger Bevormundung, und die Linke forderte eine Milliardärssteuer. Die Reden spiegeln die polarisierten Debatten und Wahlkampfthemen wider, wobei die CSU als stärkste Kraft in Bayern im Fokus stand.
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