Gemäßigter Sozialist Seguro gewinnt Präsidentschaftswahl in Portugal klar
Wichtige Fakten
- • António José Seguro gewann die portugiesische Präsidentenwahl mit 66,7 % der Stimmen in der Stichwahl.
- • Der Rechtspopulist André Ventura erreichte 33,3 % der Stimmen.
- • Die Wahl verlief trotz schwerer Winterstürme weitgehend störungsfrei, nur in drei Gemeinden mit 37.000 Wahlberechtigten wurde sie auf den 15. Februar verschoben.
- • Seit 1986 war in Portugal keine Stichwahl zur Wahl des Staatsoberhauptes mehr nötig gewesen.
- • Seguros Partei PS vertritt den gemäßigten Flügel, während Venturas Partei Chega zur zweitstärksten Kraft im Parlament aufgestiegen ist.
Der gemäßigte Sozialist António José Seguro hat die Präsidentschaftswahl in Portugal mit einem klaren Sieg beendet, indem er 66,7 % der Stimmen in der Stichwahl errang. Sein rechtspopulistischer Rivale, André Ventura, erhielt 33,3 % der Stimmen. Die Wahl verlief trotz heftiger Winterstürme weitgehend störungsfrei; in drei Gemeinden mit 37.000 Wahlberechtigten wurde die Wahl aufgrund der Sturmfolgen auf den 15. Februar verschoben.
Seguro lobte in einer Ansprache die demokratische Reife der Portugiesen und betonte ihr staatsbürgerliches Verantwortungsbewusstsein. Der konservative Premierminister Luís Montenegro gratulierte Seguro und äußerte Optimismus für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Partei Chega verzeichnet eine rapide Entwicklung und etablierte sich als zweitstärkste Kraft im Parlament, was die fortschreitende Tendenz des Rechtspopulismus im Land unterstreicht. Seit 1986 war in Portugal keine Stichwahl zur Wahl des Staatsoberhauptes mehr nötig gewesen.
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